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Absage der Telekom: Funkloch bleibt

Baden-Baden (hez) – Die Kampagne der Telekom klang flott und fetzig: „Wir jagen Funklöcher.“ Auch in Baden-Baden keimten Hoffnungen - doch dann kam die Absage.

Für die Beseitigung von Funklöchern im Grobbachtal gab es zunächst mal eine Absage. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa

© dpa

Für die Beseitigung von Funklöchern im Grobbachtal gab es zunächst mal eine Absage. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa

Funklöcher gibt es ja bekanntlich in Deutschland immer noch mehr als genug, und so hatte die Telekom im vergangenen Jahr Kommunen aufgefordert, auf eigene Funklöcher hinzuweisen, sich mit einem Gemeinderatsbeschluss für einen Mobilfunkausbau nach LTE-Standard zu bewerben und dabei auch einen Standort für eine Station anzubieten. Auch Baden-Baden bewarb sich auf Antrag der FBB (Freie Bürger) voller Hoffnung auf einen positiven Bescheid. Man wollte so mit Blick auf touristische Belange speziell das Funkloch im Bereich Grobbachtal/Bütthof/Grobbachhöfe stopfen.

Doch die Baden-Badener Bewerbung wurde nicht erhört. Man könnte somit auch sagen, dass sie in das eigene Funkloch gefallen ist. Denn kürzlich flatterte eine Absage durch die Telekom ins Rathaus. Wie Rolf Basse (Tiefbau-Abteilung) in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses erläuterte, liege dies an den vielen Bewerbungen und der Tatsache, dass die Telekom bei ihrer Aktion zum Mobilfunkausbau eine mehr marktwirtschaftliche Ausrichtung im Sinn gehabt habe. Und so ist die geplante Jagd im Grobbachtal erst einmal abgeblasen: Das Funkloch kann überleben.

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Erstellt:
18. Mai 2020, 06:55 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 31sec

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