Baden-Baden: Polizeieinsatz nach Drohung beendet

Baden-Baden (red) – Der Polizeieinsatz nach einer Bombendrohung im Baden-Badener Amts- und Landgericht ist mittlerweile beendet. Der eingesetzte Sprengstoffspürhund ist nicht fündig geworden.

Baden-Baden: Polizeieinsatz nach Drohung beendet

Die Gutenbergstraße rund um das Gerichtsgebäude war am Dienstagmorgen abgesperrt. Foto: Franz Vollmer

Wie die Polizei mitteilte, ergaben sich keine Hinweise, die auf eine konkrete Gefährdungslage hindeuteten. Der gesamte Gebäudekomplex ist weiträumig abgeriegelt und von Einsatzkräften sowie einem Sprengstoffspürhund durchsucht worden. Die Verkehrssperrungen rund um die Gutenbergstraße sind nach BT-Informationen seit etwa 10.30 Uhr wieder aufgehoben. Die B500, die stadtauswärts zeitweise gesperrt war, ist seit 9.20 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.

Die Gerichtsmitarbeiter haben ihre Arbeit laut der Polizei wieder aufgenommen. Am Dienstagmorgen um kurz nach 8 Uhr ist in dem Gebäudekomplex, in dem das Amts-, Landgericht sowie Staatsanwaltschaft und Polizei untergebracht sind, eine E-Mail mit drohendem Wortlaut eingegangen, weshalb die Mitarbeiter das Gebäude zwischenzeitlich vorsorglich verlassen hatten. Um 8.38 Uhr ist auch die Baden-Badener Feuerwehr alarmiert und hinzugezogen worden. Laut BT-Informationen sind die Evakuierten kurzzeitig in Räumen der Feuerwehr Baden-Baden untergekommen.

Sollte der Verfasser der Bombendrohung identifiziert werden, steht ihm nicht nur strafrechtliches Ungemach ins Haus – er dürfte außerdem für die Kosten des Einsatzes aufkommen müssen, teilte die Polizei mit.

Ähnliche Drohungen in mehreren Städten

Auch am Amts- und Landgericht Mainz sowie in Chemnitz, Erfurt und Lübeck waren am Dienstagmorgen ähnliche Drohungen eingegangen. Ob die Fälle zusammenhängen und ob es sich um einen oder mehrere Absender handelt, ist nicht bekannt.

Der Beitrag wird aktualisiert