Baden-Badener Literatur-„Mußeum“ eingeweiht

Baden-Baden (vr) – Die Welt der Literatur mit allen Sinnen erleben – das ist die Intention beim neuen „Mußeum“ der Stadtbibliothek. Es wurde im Beisein etlicher Literaturexperten feierlich eingeweiht.

Für den ersten Akt zu „La Chapelle auf dem Fremersberg“ wandelt Marc Marshall durch die Trinkhalle zur Bühne. Foto: Veruschka Rechel

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Für den ersten Akt zu „La Chapelle auf dem Fremersberg“ wandelt Marc Marshall durch die Trinkhalle zur Bühne. Foto: Veruschka Rechel

Von Veruschka Rechel

Bei dem Wort Museum denken die meisten automatisch an Gemälde. Doch jetzt kommen auch Freunde der Literatur auf ihre Kosten: im neuen Muße-Literaturmuseum bei der Baden-Badener Stadtbibliothek.
Das Literaturmuseum an sich im ehemaligen Gesindehaus der Villa Luisenstraße 34 gibt es schon lange. Es wurde 1989/99 saniert, und die sogenannten literarischen Gedenkstätten zogen dort ein. Jetzt wurde ein neues Kapitel in der Geschichte dieses Museums aufgeschlagen, indem es durch Umbau und Neukonzeption zum „Mußeum“ wurde. Wie schon der Begriff vermuten lässt, geht es tatsächlich darum, die Welt der Literatur mit Muße zu erleben. Über 100 Schriftsteller, von Dostojewski, Turgenjew über Mark Twain und Clemens Brentano bis Otto Flake und Alfred Döblin, die in der Kurstadt geboren wurden, hier lebten oder Urlaub machten, werden vorgestellt.

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