Brand in Steinbach: Bewohner per Drehleiter gerettet

Baden-Baden (hol) – Glück im Unglück: Bei einem Brand im Zwetschgenweg in Steinbach können drei Hausbewohner unverletzt gerettet werden. Es entsteht aber großer Sachschaden.

Die Garage ist völlig hin – die Flammen greifen auch auf die Dachkonstruktion des Wohnhauses über. Fotos: Feuerwehr

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Die Garage ist völlig hin – die Flammen greifen auch auf die Dachkonstruktion des Wohnhauses über. Fotos: Feuerwehr

Von Harald Holzmann

Im Zwetschgenweg in Steinbach ist am Sonntag eine an ein Wohnhaus angebaute Garage in Brand geraten. Die Flammen breiteten sich bis auf die Dachkonstruktion des Wohngebäudes aus. Die Feuerwehr konnte mit insgesamt 60 Einsatzkräften ein Übergreifen des Feuers auf die unteren Etagen des Wohnhauses verhindern.

Glück hatten die drei Bewohner des Hauses. Sie hatten sich auf einen Balkon geflüchtet, weil bereits Qualm in die Wohnräume gedrungen war. Mit Hilfe einer Drehleiter wurden sie unverletzt gerettet.

Im Zwetschgenweg sind 60 Feuerwehrleute im Einsatz.

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Im Zwetschgenweg sind 60 Feuerwehrleute im Einsatz.

Am Sonntag kurz vor 11.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr zu dem Brand gerufen. Neben der Einsatzabteilung mit hauptberuflichen Kräften wurden sofort die Abteilungen von Steinbach, Neuweier und Varnhalt mitalarmiert. Auch das DRK Rebland und die Polizei waren vor Ort. Das Feuer hatte sich laut Mitteilung der Feuerwehr bereits in den Dachstuhl des angrenzenden Wohnhauses ausgedehnt. Einen kompletten Dachstuhlbrand des Hauses konnten die Einsatzkräfte aber verhindern – ebenso ein Übergreifen auf angrenzende Wohngebäude. Geparkte Fahrzeuge im Hof des Anwesens erlitten jedoch Beschädigungen.

Ob das Gebäude nach dem Brand bewohnbar ist, ist noch unklar. Ebenso gibt es noch keine Erkenntnisse über die Ursache, des wohl in der Garage ausgebrochenen Feuers. Die Polizei bezifferte am Montag den entstandenen Sachschaden am Gebäude, an einem durch Funkenflug beschädigten Nachbargebäude sowie an mehreren durch herabfallende Teile beschädigten Fahrzeugen auf etwa 175.000 Euro. Zur Klärung der Brandursache wird ein Sachverständiger mit hinzugezogen.

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Erstellt:
2. August 2020, 15:18 Uhr
Aktualisiert:
3. August 2020, 16:16 Uhr
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