Der Versuch, Kriegswirren in Musik zu übersetzen

Baden-Baden (fvo) – Der Welt einen Spiegel vorhalten – das ist die Intention der Oper „Des Simplicius Simplicissimus Jugend“ von Karl Amadeus Hartmann, die im Zuge der Osterfestspiele am Theater Baden-Baden gezeigt wird.

Österliche Vorfreude: Anja Schlenker-Rapke (Chor), Ralph Zeger (Bühnenbild), Eva-Maria Höckmayr (Regie), Clemens Jüngling (Musik) und die Protagonisten (von links). Foto: Vollmer

Österliche Vorfreude: Anja Schlenker-Rapke (Chor), Ralph Zeger (Bühnenbild), Eva-Maria Höckmayr (Regie), Clemens Jüngling (Musik) und die Protagonisten (von links). Foto: Vollmer

Von Franz Vollmer

Der Einwurf ist berechtigt. „Wie überlebt man diese Oper“, fragt sich Bildungsreferent Christian Vierling und das gilt nicht nur für die Mittel- und Oberstufler aus der Region, die sich in den kommenden Wochen mit der zweiten Oper der Osterfestspiele, „Des Simplicius Simplicissmus Jugend“ von Karl Amadeus Hartmann, auseinandersetzen. Das galt vor allem für den Komponisten selbst. Die Vorfreude auf ein vielschichtiges Werk ist allen Beteiligten beim Probenstart des Theaters Baden-Baden im Probengebäude in der Güterbahnhofstraße jedenfalls anzumerken. Ein großes Thema, krass komprimiert.

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Erstellt:
24. Februar 2020, 21:25 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 36sec

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