Drohne hilft bei Vermessung in Baden-Baden

Baden-Baden (red) – Um einen Bebauungsplan am Annaberg zu erstellen, muss vermessen werden. Diese Arbeiten werden in Baden-Baden nun unter anderem auch von einer Drohne übernommen.

Drohne hilft bei Vermessung in Baden-Baden

Mithilfe einer Drohne sollen die Vermessungen am Baden-Badener Annaberg ausgeführt werden. Symbolfoto: Annette Riedl/dpa

Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung im November 2019 beschlossen, den Bebauungsplan „Annaberg, Teil V“ für den im Lageplan vom 1. Oktober 2019 abgegrenzten Bereich aufzustellen. Um für dieses Verfahren eine aktuelle Planungsgrundlage zu schaffen, müssen umfangreiche Vermessungsarbeiten durchgeführt werden. Dazu gehört die Erfassung von Geodaten wie Fahrbahn- und Geländehöhen, Gebäudebestand, Gebäude(-eingangs)höhen, Dachformen und Baumbestand, heißt es in einer Mitteilung der Stadtpressestelle. Die Vermessungsarbeiten im Bereich der Annabergstraße, Bernhardstraße, Rotenbachtalstraße und Scheibenstraße werden sukzessive zwischen Mittwoch, 5. August, und Freitag, 4. September, durchgeführt.

Drohne fliegt festgelegtes Raster ab

Innerhalb dieses Zeitraums erfolgt, abhängig von den Wetterbedingungen, an einem Tag auch eine Drohnenbefliegung. Zur Berechnung eines Oberflächenmodells und zur Ableitung planungsrelevanter Geodaten werden die Vermessungsarbeiten aus der Luft mit einer Drohne unterstützt. Hierdurch können beispielsweise Dachformen/Dachgeometrien und Baumbestände, die vom Boden aus nicht oder nur schwer messbar sind, schneller und effizienter erfasst werden. Die Drohne fliegt ein festgelegtes Raster ab, so die Stadtpressestelle.

Die Flughöhe beträgt 100 Meter über Grund. Wer Fragen zu den Vermessungsarbeiten hat, kann sich an das zuständige Fachgebiet wenden, das unter (07221) 931610 oder per E-Mail an vermessung.geoinformation@baden-baden.de zu erreichen ist.

Die Vermessungsarbeiten nimmt das städtische Fachgebiet Vermessung und Geoinformation vor. Eventuell ist es notwendig, dass einzelne Grundstücke zur Bestimmung der Gebäudeeingangshöhen betreten werden müssen, schreibt die Stadtpressestelle in ihrer Mitteilung weiter. In diesem Falle meldet sich ein Mitarbeiter des Messtrupps vorab an.