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Geisterkonzert online verfügbar

Baden-Baden (red) – Besondere Einschnitte wegen des Coronavirus musste in diesem Jahr Mr. M’s Jazz Club im Kurhaus Baden-Baden erleben (wir berichteten). Das geplante Festival des Clubs fand zwar statt, aber ohne Zuschauer. Der Mitschnitt kann nun online auf Youtube nachgeschaut werden.

Auch vor leeren Zuschauerstühlen zünden die Musiker ein Feuerwerk aus Jazz, Soul und Funk. Foto: Steven Haberland

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Auch vor leeren Zuschauerstühlen zünden die Musiker ein Feuerwerk aus Jazz, Soul und Funk. Foto: Steven Haberland

Als dreitägiges Festival geplant, konnte das erste Konzert am 12. März noch vor einem begeisterten Publikum stattfinden. Impresario Marc Marshall, die Mr. M’s All Stars Band und die Special Guests standen auch noch am 13. März auf der Bühne – allerdings vor leeren Plätzen. Da die Musiker bereits angereist waren und die Bühne spielbereit zur Verfügung stand, entschied sich die veranstaltende Baden-Baden Events GmbH (BBE) kurzerhand, das Konzert stattfinden zu lassen – als Geisterkonzert, live gestreamt über Facebook und Instagram direkt in die Wohnzimmer der Fans und Zuschauer. Über 4000 Menschen wurden mit diesem Angebot erreicht, heißt es in einer Mitteilung. Der Festivalabschluss am 14. März konnte nicht mehr stattfinden.

Der Mitschnitt des Geisterkonzerts wurde nun überarbeitet und ist kostenfrei online verfügbar auf dem Youtube-Kanal von Baden-Baden Events (www.youtube.com/BadenBadenEvents), dem Kanal von Mr. M’s Jazz Club (www.youtube.com/mrmsjazzclub) sowie auf der Facebook-Seite der BBE (www.facebook.com/BadenBadenEvents) und auf der Künstlerseite von Marc Marshall (www.facebook.com/marcmarshallofficial). Als musikalische Gäste begrüßte Marc Marshall an diesem Abend den Briten Tony Momrelle sowie den Sänger Peter Fessler. Die Musiker ließen sich von der Geisterstimmung im Kurhaus Baden-Baden nicht beirren und zündeten ein über 90 Minuten andauerndes, fulminantes Feuerwerk aus Jazz, Soul und Funk, so die Mitteilung weiter.

„Ein Stück musikalische Zeitgeschichte“

Nora Waggershauser, Geschäftsführerin der BBE: „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Geisterkonzert in solch für uns alle harten Zeiten nun wieder zur Verfügung stellen können. Wir haben hier ein Stück musikalische Zeitgeschichte verewigt – und das wollen wir gerne mit allen Fans, Zuschauern und Kulturfreunden kostenfrei teilen. Wir hoffen sehr, dass diese Aktion viel Freude in die heimischen Wohnzimmer bringt. Denn eines ist unbestrittenen: In einer solchen Krise sollte die Kultur nicht zu kurz kommen.“

Marc Marshall sagt laut Mitteilung: „Was die Musiker auf der Bühne veranstaltet haben, war der pure Wahnsinn. Unbändige Spielfreude, eine besondere Situation und die ganz außergewöhnliche Stimmung im Bénazetsaal machen dieses Konzert im wahrsten Sinne des Wortes zu einem Unikat. Für mich war dieses Geisterkonzert die Initialzündung für meine mittlerweile täglich stattfindenden, persönlichen Livekonzerte bei Facebook und Instagram.“

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Erstellt:
7. April 2020, 17:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 06sec

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