Hilfe für bedrohte Tiere

Baden-Baden/Bühl (red) – Im Rahmen des Interreg-Projekts „Ramsar Biodiversität“ wurden im laufenden Jahr vielfältige Schutzmaßnahmen für Tierarten zwischen Kehl und Rastatt umgesetzt.

Brutflöße auf Baggerseen liebt die Flussseeschwalbe sehr. Foto: Bronner

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Brutflöße auf Baggerseen liebt die Flussseeschwalbe sehr. Foto: Bronner

Das Projekt wird durch die Europäische Union aus Mitteln des Interreg-V-Programms und durch die beiden Naturschutzreferate der Regierungspräsidien Freiburg und Karlsruhe finanziert und von der Gemeinde Lauf (Ortenaukreis) unterstützt.
Gemeinsam mit der französischen Vogelschutzorganisation LPO Alsace (Ligue pour la protection des oiseaux) und weiteren Partnern hat das Institut für Landschaftsökologie und Naturschutz in Bühl (ILN) im Jahr 2020 insgesamt zwölf Maßnahmen für sechs gefährdete Tierarten im Gelände realisiert. Die sechs Schirmarten des Interreg-Projekts sind die vier Vogelarten Flussseeschwalbe (als Vertreterin der dynamischen Flussauen), Kiebitz (landwirtschaftlich genutztes Offenland), Wasserralle (Feuchtgebiete), Steinkauz (Streuobstwiesen) sowie der Laubfrosch (Kleingewässer) und die Bechsteinfledermaus (Wald). Im vergangenen Jahr „konnten wir unterstützt durch Städte und Gemeinden sowie örtliche Fischervereine fast alle der im Vorjahr intensiv abgestimmten Maßnahmen umsetzen“, so Dr. Volker Späth, Leiter des ILN Bühl.

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Erstellt:
5. Januar 2021, 14:00 Uhr
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