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„Hygiene-Demo“ verläuft friedlich

Baden-Baden (up) – Rund 150 Teilnehmer haben am Samstagnachmittag in der Baden-Badener Innenstadt gegen die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie demonstriert.

Über die Inselstraße zur Lichtentaler Allee, weiter zur Ludwig-Wilhelm-Straße und wieder zurück zum Augustaplatz: Die Demonstranten ziehen durch Baden-Baden. Foto: Philipp

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Über die Inselstraße zur Lichtentaler Allee, weiter zur Ludwig-Wilhelm-Straße und wieder zurück zum Augustaplatz: Die Demonstranten ziehen durch Baden-Baden. Foto: Philipp

Eskortiert von zehn Polizeibeamten und zwei Einsatzfahrzeugen zogen die Demonstranten über die Inselstraße zur Lichtentaler Allee und weiter zur Ludwig-Wilhelm-Straße und dann wieder zurück zum Ausgangspunkt am Augustaplatz. Einige trugen Transparente, auf denen zu lesen war: „Freiheit ist gesund“, „Für die freie Entfaltung der Persönlichkeit“ oder „Maskenpflicht am Arbeitsplatz gefährdet die Atemwege und schwächt das Immunsystem“. Dementsprechend folgten auch fast nur die Polizeibeamten der Empfehlung des Ordnungsamtes, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Mehrere Teilnehmer trugen T-Shirts, auf denen stand: „Gib Gates keine Chance“, eine Anspielung auf den Begründer des Microsoft-Konzernes, dem Verschwörungstheoretiker vorwerfen, er habe die Corona-Pandemie ausgelöst.

Mehrere Redner betonten, man trete für die Grundrechte ein, die Probleme lösten sich nicht von alleine. Eine Frau erklärte, Menschen müssten es aushalten, wenn andere eine unterschiedliche Meinung hätten. Außerdem ergriff ein Mann Wort und Mikrofon und behauptete, Bill Gates sei in seiner Kindheit jede Nacht mit dem Gedanken eingeschlafen, es lebten zu viele Menschen auf der Erde. Diese Meinung habe Gates Vater vertreten. Auch andere Behauptungen stellte der Redner auf. Viel Applaus erhielt er, als er forderte, Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Minister sollten als erste geimpft werden, wenn ein Impfstoff gegen das Corona-Virus gefunden sei. Er selbst habe erfolgreich Globuli gegen das Virus entwickelt, von der Pharmaindustrie sei er jedoch abgewiesen worden.


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