Kulturverein geht mit Instagram-Video neue Wege

Baden-Baden/Bühl (marv) – Der Türkisch-Islamische Kulturverein Baden-Baden, der die Moschee in Steinbach betreibt, kann derzeit – wie alle anderen Vereine auch – nur sehr eingeschränkt Veranstaltungen abhalten. Statt – wie zu Festzeiten üblich – Hunderte Menschen zu empfangen und bewirten, erscheinen derzeit täglich nur eine Handvoll Gläubige zum Gebet.

Gebet in Zeiten von Corona: Fetih Cici, Imam Bünyamin Cicekler und Fazli Keskin (von links) in der Steinbacher Moschee. Foto: Türkisch-Islamischer Kulturverein Baden-Baden

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Gebet in Zeiten von Corona: Fetih Cici, Imam Bünyamin Cicekler und Fazli Keskin (von links) in der Steinbacher Moschee. Foto: Türkisch-Islamischer Kulturverein Baden-Baden

Von Marvin Lauser

Dieses Jahr ist alles anders. Wochenlang war die Moschee im Steinbacher Industriegebiet – wie alle Gotteshäuser im Land – geschlossen. Mittlerweile ist der Besuch wieder möglich, allerdings nur sehr eingeschränkt. Statt gemeinsamem Gebet heißt es Abstand halten. Selbst an der Kaaba in Mekka, dem Zentrum des Islam, herrscht gähnende Leere. Das gemeinsame Freitagsgebet findet entweder gar nicht oder online statt. Den am Samstag zu Ende gegangenen Fastenmonat Ramadan haben viele Muslime im engsten Kreis verbringen müssen, anstatt allabendlich mit Familie und Freunden das Fastenbrechen zu begehen.
„Einen solchen Ramadan habe ich noch nicht erlebt“, sagt Ömer Gökalp, einer der Kulturbeauftragten des Türkisch-Islamischen Kulturvereins Baden-Baden.

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Erstellt:
26. Mai 2020, 11:00 Uhr
Aktualisiert:
26. Mai 2020, 12:08 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 28sec

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