Land unterstützt Baden-Baden bis 2030

Baden-Baden (red) – Baden-Württemberg unterstützt die Stadt Baden-Baden bis Ende 2030 bei Theater, Philharmonie, Kurpark, Veranstaltungen und Marketing – fünf Jahre länger als bislang vereinbart.

Der Betrieb des Theaters gehört zu den Aufgaben, für die die Stadt Baden-Baden vom Land Zuschüsse erhält. Foto: Jochen Denker/Archiv

Der Betrieb des Theaters gehört zu den Aufgaben, für die die Stadt Baden-Baden vom Land Zuschüsse erhält. Foto: Jochen Denker/Archiv

Voraussetzung für die Verlängerung des Vertrags war ein nachhaltiges und tragfähiges Tourismuskonzept der Stadt Baden-Baden, wie das baden-württembergische Finanzministerium am Montag mitteilte.

„Die Vertragsverlängerung ist ein starkes Signal der Verlässlichkeit. Wir schaffen dadurch aber vor allem Planungssicherheit für beide Seiten“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne). „Mit Kultur, Kunst und herrlicher Natur ist Baden-Baden eine liebens- und lebenswerte Stadt. Gäste aus Deutschland und aus aller Welt wissen das zu schätzen. Sie besuchen Baden-Baden und die nähere wie auch die weitere Umgebung.“

Tourismusminister Guido Wolf (CDU) erklärte: „Baden-Baden schafft mit dem vorgelegten Tourismuskonzept eine hervorragende Ausgangsposition, um den Tourismus in der Kurstadt zukunftsweisend aufzustellen und weiterzuentwickeln.“

Ausgleichszahlungen fließen seit 1995

Über Jahrzehnte hinweg hatten Stadt und Land gemeinsam mit der Bäder- und Kurverwaltung (BKV) die Bade- und Kuranstalten sowie den Tourismus in Baden-Baden betrieben. Mit ihrem Ausscheiden aus der BKV im Jahr 1995 übernahm die Stadt Theater, Philharmonie, Kurpark sowie Veranstaltung und Marketing. Das Land unterstützt die Stadt Baden-Baden seither mit Ausgleichszahlungen. In den vergangenen Jahren flossen durchschnittlich zehn Millionen Euro pro Jahr. Hinzu kamen Mittel für die Modernisierung des Kongresshauses und Zuschüsse für das Festspielhaus – insgesamt rund 60 Millionen Euro, so das Finanzministerium. Die Stadt Baden-Baden stockt die Ausgleichszahlungen mit eigenen Mitteln auf.

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Erstellt:
10. August 2020, 13:54 Uhr
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