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Linie 201 bald im 15-Minuten-Takt

Baden-Baden (nof) – Die Verkehrsbetriebe weiten ihr Fahrplanangebot aus. Die Fahrgäste sollen eine Überlastung melden.

Viermal die Stunde werden die 201er Busse ab Ende Mai auf der Tallinie unterwegs sein. Foto: Fricke

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Viermal die Stunde werden die 201er Busse ab Ende Mai auf der Tallinie unterwegs sein. Foto: Fricke

Obwohl die Fahrgastzahlen noch weit hinter denen vor der Corona-Krise hinterherhinken, bauen die Verkehrsbetriebe ihr Angebot wieder weiter aus – und zwar „korrespondierend zu den schrittweisen Lockerungen des Alltagslebens“, wie Martin Weßbecher, Leiter Energiedienstleistungen und Öffentlichkeitsarbeit bei den Stadtwerken Baden-Baden, auf BT-Nachfrage mitteilt.
Bereits zum 4. Mai seien die Fahrpläne im Berufs- und Schülerverkehr deutlich ausgeweitet worden. „So finden – trotz derzeit geringer Schülerzahlen im Präsenzunterricht – bis auf einige Parallelfahrten alle Schülerverbindungen statt.“ Zum 25. Mai planen die Verkehrsbetriebe den nächsten Fahrplanwechsel, der derzeit vorbereitet werde. Dabei soll es als wesentliche Bausteine eine Fahrplanverdichtung auf der Linie 201 auf einen 15-Minuten-Takt sowie auf der Linie 205 auf einen 20-Minuten-Takt geben.

„Die Nachfrage in den Bussen liegt nach wie vor noch deutlich unter der Auslastung vor Beginn der Corona-Krise“, sagt Weßbecher. Trotzdem würden die Fahrplanverdichtungen einhergehend mit den weiteren Lockerungen umgesetzt. Sollten auf bestimmten Fahrten Überlastungen auftreten, können Fahrgäste dies mit Hinweis auf die betreffende Fahrt an die Verkehrsbetriebe melden.

Nach einem Konzept bezüglich der Abstandsregelungen in Bezug auf den Schulstart hatte sich Stadträtin Sabine Iding-Dihlmann (Grüne) erkundigt. Dabei verweist Oberbürgermeisterin Margret Mergen in ihrem Antwortschreiben auf die bereits zum 4. Mai eingeleiteten Schritte. Ab Montag werden nun auch „die Viertklässler wieder in den Präsenzunterricht einsteigen. Der nächste große Schritt wird nach den Pfingstferien ein rollierendes System für den Präsenzunterricht für alle Schüler. Auch dabei werden jeweils nur rund 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler an der Schule sein. Insofern besteht unter Berücksichtigung des regulären Fahrplanangebots im Schülerverkehr, der zu erwartenden Schülerzahlen sowie der allgemeinen Maskenpflicht im ÖPNV ein vertretbares Vorgehen“, betont die OB.

Hinsichtlich der Schulzeiten sowie der Bedarfe für die Busanbindung der Schulen finde „eine enge und konstruktive Abstimmung zwischen den Verkehrsbetrieben und dem städtischen Fachgebiet Schule und Sport sowie dem Landratsamt Rastatt statt“. Alle Schulen arbeiteten derzeit an Konzepten, wie ein gestaffelter Unterrichtsbeginn aussehen kann, damit Schülerinnen und Schüler zu unterschiedlichen Zeiten im Schulgebäude eintreffen und es wieder verlassen. „Wie genau dies aussehen wird, ist derzeit noch unklar, da die Schulen gerade erst die notwendigen Informationen von Seiten des Landes bekommen haben (und noch bekommen), wie die Rückkehr der Schülerinnen und Schüler vonstattengehen soll, beziehungsweise welcher und wie viel Unterricht erteilt werden soll“, heißt es in dem Antwortschreiben. Und weiter: „Nur wenige Grundschülerinnen und Grundschüler nutzen auf ihrem Schulweg den ÖPNV. Insbesondere Kinder aus Geroldsau und Oberbeuern nutzen den Bus, um zur Klosterschule Lichtental zu gelangen. Über die kommissarische Schulleiterin und das Fachgebiet Schule und Sport werden die Verkehrsbetriebe über den Unterrichtsbeginn und das Unterrichtsende der 4. Klassen informiert. Sobald klar ist, wie und wann die einzelnen Klassen an den verschiedenen Schulen nach den Pfingstferien zurückkehren werden, ergeht erneut Info an die Verkehrsbetriebe, um den Busverkehr entsprechend eintakten zu können“, schreibt die Oberbürgermeisterin an Iding-Dihlmann, die sich außerdem dafür interessiert, wie mit der Scoolcard verfahren wird. „Immerhin haben die Eltern in den vergangenen zwei Monaten die Gebühren für die Scoolcard bezahlt“, ohne dass diese von den Schülern in Anspruch genommen werden konnte.

Scoolcard: Eltern werden entlastet


Wie bereits berichtet, hatte das Land entschieden, Familien von den Kosten für nicht genutzte Scoolcard-Abos während der Corona-Pandemie finanziell zu entlasten. Familien sollen demnach bis zu den Sommerferien von zwei Monatsraten ihrer selbst zu zahlenden Kostenanteile entlastet werden. Über die technische Abwicklung wolle der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) baldmöglichst informieren.

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Erstellt:
16. Mai 2020, 11:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 48sec

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