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Nach Prozess gegen Ehepaar: Verhandlung wegen Falschaussage

Baden-Baden (red) – Das Amtsgericht Baden-Baden verhandelt in der kommenden Woche einen angeklagten Meineid aus dem Mammutverfahren gegen eine Rechtsanwältin und ihren Ehemann.

Foto: Angelika Warmuth/dpa

© dpa

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Das Amtsgericht Baden-Baden verhandelt am Mittwoch, 19. Februar, um 9 Uhr mit Fortsetzung am Mittwoch, 4. März um 9 Uhr im Sitzungssaal 016 gegen eine 61-jährige deutsche Staatsangehörige, der ein Verbrechen des Meineides in Tateinheit mit versuchter Strafvereitelung zur Last gelegt wird. Sie soll am 20. April 2018 vor der Großen Strafkammer des Landgerichts Baden-Baden unter Eid falsche Angaben gemacht haben, um der angeklagten Rechtsanwältin, der Untreuehandlungen mit einem Millionenschaden vorgeworfen wurde, hierdurch zu helfen. Es ging um die Frage der Geschäfts- und Testierfähigkeit einer alten Dame, deren Vermögensinteressen die angeklagte Rechtsanwältin zu vertreten hatte. Zwischenzeitlich ist diese Rechtsanwältin zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden, wobei der Bundesgerichtshof über die Revision gegen dieses Urteil noch nicht entschieden hat. Auch der Ehemann der Rechtsanwältin, ein Steuerberater, saß damals mit auf der Anklagebank.

Der Prozess hatte für großes Aufsehen gesorgt, da an über 60 Tagen und gut 16 Monate lang verhandelt worden war.

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Erstellt:
13. Februar 2020, 17:22 Uhr
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