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Restaurierter „Petrus“ zu bestaunen

Baden-Baden (fvo) - Der vergoldete „Petrus“, der sonst die Turmspitze der Baden-Badener Stiftskirche ziert, ist restauriert. Für vier Wochen kann die Figur nun besichtigt werden.

Der restaurierte „Petrus“ kann vier Wochen lang besichtigt werden. Foto: Franz Vollmer

Der restaurierte „Petrus“ kann vier Wochen lang besichtigt werden. Foto: Franz Vollmer

Groß bewegt hat er sich nicht, der frisch vergoldete „Petrus“ der Stiftskirche. Dafür war es auch relativ windstill im Eingangsbereich der Wagener Galerie, wo er sich seit gestern für vier Wochen ganz bürgernah gibt und in einer Art glaslosen Vitrine zum Selfie anbietet. „Ich denke, hier ist ein idealer Standort, damit die Figur für viele Menschen erfahrbar ist“, freute sich Pfarrer Michael Teipel (Foto rechts).

Am 22. Juli darf die 1,90 Meter hohe und 22 Kilogramm schwere Wetterfahne, die zuletzt entlackt, grundiert und mit wenigen Gramm Blattgold versehen wurde, wieder an ihren angestammten Platz in der Höhe. Für die Gemeinde nicht zuletzt die Chance, auf den Renovationsbedarf der Stiftskirche insgesamt aufmerksam zu machen. Identifikationstechnisch immerhin „ein Projekt, das die ganze Stadt angeht“, wie Dr. Elisabeth Lammert und Georg Platz (Mitte) vom kirchlichen Bauausschuss finden. Bei den Spenden von privater Hand liegt man laut Teipel erfreulicherweise bereits bei einer halben Million Euro, weitere 700.000 Euro wären wünschenswert. Auch Franz- Bernhard Wagener (links), Chef des Kaufhauses, sprach von einem „echten Hingucker“, mit dem man die Leute erreiche und mit Blick auf das Selfie von „einem Gag, der in die heutige Zeit passt“. Und wer dann geschickt fotografiert oder einfach groß ist, bekommt einen Heiligenschein gratis.

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Erstellt:
20. Juni 2020, 09:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 40sec

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