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Sinzeimer Buchprojekt nimmt Form an

Sinzheim (red) – Der Förderverein Sinzheimer Brauchtum arbeitet momentan an einem neuen Buch zum Thema Haus St. Vinzenz und seine Geschichte. Der Förderverein bittet dafür noch um Spenden.

Ein Gemälde des verstorbenen Michelbacher Kunstmalers Meinrad Bittmann wird zum zweiten Mal die Titelseite eines Sinzheimer Heimatbuches zieren.  Foto: vsa

© ahu

Ein Gemälde des verstorbenen Michelbacher Kunstmalers Meinrad Bittmann wird zum zweiten Mal die Titelseite eines Sinzheimer Heimatbuches zieren. Foto: vsa

Mit viel Engagement arbeitet der Förderverein Sinzheimer Brauchtum am Buch über das Haus St.Vinzenz (wir berichteten). Außer der Pfarrkirche gibt es wohl kein Anwesen in der Stabsgemeinde mit einer solch bewegten Geschichte wie das 1817 erstellte denkmalgeschützte Gebäude in der Hauptstraße, ist das Chronik-Team des Vereins überzeugt. Nicht zuletzt war das große Interesse der Bevölkerung an der Geschichte des Hauses ausschlaggebend für das Buchprojekt. Vorstandsmitglied Alois Huck hatte sechs Mal vor vollem Haus über das Thema referiert.
Bereits der Bericht zur Entstehung des Hauses, das von Franz Link als „Grüner Baum“ gebaut wurde, liest sich sehr interessant. Noch interessanter war, wie rund 70 Jahre später die Witwe seines Enkels Gustav Link das gesamte Anwesen verkaufen wollte. Das gesamte stattliche Anwesen mit einer großen Landwirtschaft hatte der Orden der Barmherzigen Schwestern vom Vinzenz von Paul erworben. Dafür sorgte der damalige Pfarrer Joseph Huber, der Jahre später den Kirchenneubau durchsetzte. Seine Intention war, dass „im Vinzenz“ der Orden eine Krankenstation und einen Kindergarten einrichtet. Von Anfang an sind aber auch Waisen sowie Kinder aus schwierigen familiären Verhältnissen aufgenommen worden und ältere Menschen sowie „Pfründner“ waren an ihrem Lebensabend bei den Schwestern gut umsorgt.

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Erstellt:
21. Juni 2020, 11:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 58sec

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