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Streit ums Grün schlägt auf den Magen

Baden-Baden (hol) – Die Stadt drängt auf eine Einigung.Landwirt Michael Bilger leidet mittlerweile gesundheitlich wegen des Streits um sein grünes Haus.

Zuletzt war es um das grüne Haus von Michael Bilger ruhiger geworden, nun geht der Streit weiter. Foto: Archiv/Holzmann

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Zuletzt war es um das grüne Haus von Michael Bilger ruhiger geworden, nun geht der Streit weiter. Foto: Archiv/Holzmann

Von Harald Holzmann

Es leuchtet immer noch gift- oder apfelgrün: das zwischen Steinbach und Bühl nahe der alten B3 gelegene Wohnhaus von Landwirt Michael Bilger. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen der Verwaltung und dem 47-Jährigen bestehen auch noch immer. Zur Erinnerung: Im Rathaus war man mit der Farbe, die Bilger entgegen einer Vorgabe anbringen ließ, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen, nicht einverstanden. Der Landwirt wiederum bestand auf dem Grün. Es kam zum Schriftwechsel und einem Ortstermin. Das Ergebnis: ein Vertragsentwurf, der das Thema ein für alle Mal erledigen sollte. Das Haus sollte grün bleiben, müsste bei einem eventuellen Neuanstrich aber anders gefärbt werden. Und: Bilger sollte rund ums Haus zum Ausgleich Streuobstwiesen anlegen. Bei Nichteinhaltung wurde ihm eine Geldstrafe von 10000 Euro angedroht. Bilger unterschrieb nicht. Der Vertrag sei anders formuliert, als es zuvor abgesprochen war, sagte er gegenüber dem BT. Dann kam Corona und es wurde ruhig um das Thema.

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Erstellt:
1. Juni 2020, 08:02 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 08sec

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