Tag des offenen Denkmals in Baden-Baden

Baden-Baden (ans) – Die Stadt Baden-Baden präsentiert das analoge und digitale Angebot für den Tag des offenen Denkmals am 13. September.

Thomas Schwarz, Bürgermeister Alexander Uhlig, Isabelle Mühlstädt und Lisa Poetschki (von links) organisieren den Tag des offenen Denkmals in Baden-Baden. : Anna Strobel

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Thomas Schwarz, Bürgermeister Alexander Uhlig, Isabelle Mühlstädt und Lisa Poetschki (von links) organisieren den Tag des offenen Denkmals in Baden-Baden. : Anna Strobel

Von Anna Strobel

„Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken“ – unter diesem Motto steht der diesjährige Tag des offenen Denkmals, der am 13. September stattfindet. Im Fokus stehen Kulturdenkmäler aus dem 19. Jahrhundert, die zeigen sollen, wie Nachhaltigkeit in Verbindung mit Historie gedacht und ins heutige Bewusstsein gerückt werden kann.

Dieses Jahr wird eine Kombination aus digitalen und analogen Veranstaltungen geboten. Koordiniert wird der Tag des offenen Denkmals bundesweit durch die „Deutsche Stiftung Denkmalschutz.“ Die Denkmale sollen kontaktfrei und digital präsentiert werden. Laut Bürgermeister Alexander Uhlig steht das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund. Frei nach dem Motto reparieren statt ersetzen, steht die Sanierung und Restaurierung der Denkmäler im Mittelpunkt.

Das digitale Programm steht ab 11. September auf der Webseite der Stadt Baden-Baden zur Verfügung. Auf virtuellen 360-Grad-Rundgängen können neue und altbekannte Denkmäler entdeckt werden. Außerdem sind drei Filmbeiträge über Handwerkstechniken, das Brahmshaus und Burg Alt-Eberstein zu sehen.

Auch Führung durch das Casino im Programm

Stourdza-Kapelle: Pfarrer Bogdan Stavarachi lädt zum öffentlichen Gottesdienst um 10 Uhr ein. Ab 14 Uhr führt Björn Käckell vom Fachgebiet Gebäudemanagement durch die historische Kapelle und erläutert den Stand der Restaurierungsarbeiten.

Welterbewürfel am Leopoldsplatz: Hier wird Oberbürgermeisterin Mergen am Sonntag den Tag des offenen Denkmals eröffnen. Von 10 bis 17 Uhr informieren Referentinnen der Stabstelle Welterbebewerbung und Stadtgestaltung über den aktuellen Stand der Welterbebewerbung und der baulichen Veränderungen in der Stadt.

Stadtführung „Auf dem Weg zum Welterbe“: Martina Simones führt ab 10 Uhr durch die Innenstadt, inklusive Casinoführung, und zeigt Baden-Badens Weg zum Unesco-Weltkulturerbe auf. Treffpunkt ist die Haupttreppe vor dem Kurhaus. Im Casino besteht Maskenpflicht. Um 15 Uhr startet eine Nachmittagsführung ohne Casinobesichtigung.

Renovierung Reinhard-Fieser-Brücke: Vincenz Wienk-Borgert vom Fachgebiet Tiefbau und Oliver Hochstrate, leitender Restaurator der Laeuger Brückenköpfe, geben von 11 bis 12 Uhr Auskunft darüber, wie die marode Brücke restauriert wird.

Führung Hauptfriedhof: Friedhöfe sind Kulturdenkmale. Einblick in die Geschichten zahlreicher bekannter Persönlichkeiten, die auf dem Hauptfriedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, gibt der Leiter des Fachgebiets Friedhof, Frank Geyer. Statt finden die Führungen jeweils von 10 bis 11.30 Uhr und von 15 bis 16.30 Uhr.

Premiere des Theaterstücks „Max vorm Museum – Römer, Räuber und Roulette – Baden-Baden auf dem Weg zum Welterbe“, Schauspieler Max Ruhbaum wirft einen Blick zurück und zeigt um 13 Uhr vor dem Stadtmuseum die Geschichte der Stadt auf dem Weg zum Welterbe auf.

Führung durch die Wasserkunstanlage Paradies: Markus Brunsing, Leiter des Fachgebiets Park und Garten, nimmt Besucher mit auf eine Führung durch die Gartenanlage. Ab 11.30 Uhr und 13.30 Uhr informiert er über den Fortschritt der Sanierungsarbeiten.

Brahmshaus: Das ehemalige Sommerhaus von Johannes Brahms in der Maximilianstraße ist kostenfrei geöffnet und kann mit Voranmeldung unter (0 72 21) 9 98 72 besichtigt werden.

Für die analogen Programme stehen jeweils 19 Plätze zur Verfügung. Voranmeldung unter welterbebewerbung.stadtgestaltung@baden-baden.de oder unter (0 72 21) 93 25 54.

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Erstellt:
9. September 2020, 07:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 32sec

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