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Verteidiger fordert psychiatrisches Gutachten

Baden-Baden/Bühlertal (wf/sre) – Eine überraschende Wendung hat sich am Freitagvormittag im Bühlertäler Mordprozess ergeben. Die Verteidigung will ein psychiatrisches Gutachten.

Im Prozess gegen einen 24-Jährigen aus Bühlertal geht die Verteidigung offenbar von einer verminderten Schuldfähigkeit aus. Symbolfoto: Denker/Archiv

Im Prozess gegen einen 24-Jährigen aus Bühlertal geht die Verteidigung offenbar von einer verminderten Schuldfähigkeit aus. Symbolfoto: Denker/Archiv

Wie berichtet, muss sich in dem Verfahren ein 24-Jähriger aus Bühlertal vor dem Landgericht Baden-Baden verantworten, dem zur Last gelegt wird, im vergangenen September seine Ex-Freundin ermordet zu haben. Während die Staatsanwaltschaft Mordmerkmale erfüllt sieht und dem jungen Mann vorwirft, seine Ex-Freundin „heimtückisch getötet“ zu haben, legt die Verteidigung die Geschehnisse offenbar anders aus.

Verteidiger Gerhard Bräuer hat am Freitag eine Erklärung abgegeben und darüber hinaus einen Beweisantrag gestellt: Er fordert darin die Einholung eines psychiatrischen Sachverständigengutachtens, um zu zeigen, dass es sich um eine „Affekthandlung im Zustand der Steuerungsunfähigkeit“ gehandelt habe. Der Verteidiger sieht in der „Beziehungstat“ offenbar eine verminderte Schuldfähigkeit seines Mandanten gegeben.

Hier geht es zur Berichterstattung des ersten Verhandlungstags: Mutter findet Sohn neben toter Ex-Freundin

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Erstellt:
22. Mai 2020, 11:29 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 23sec

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