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Neuer Minikreisel in der Innenstadt

Bühl (efi) – In der Bühler Innenstadt entsteht ein weiterer Minikreisel. Die Baustelle im Kreuzungsbereich von Rheinstraße und Steinstraße wird nach Ostern eingerichtet.

Im Knotenpunkt von Rheinstraße und Steinstraße entsteht in den kommenden Monaten ein Minikreisel. Foto: Walter

© wiwa

Im Knotenpunkt von Rheinstraße und Steinstraße entsteht in den kommenden Monaten ein Minikreisel. Foto: Walter

Von Edith Fischer

Autofahrer müssen sich in den kommenden Monaten auf eine größere Baustelle und längere Sperrungen im Zentrum von Bühl einstellen. Wie berichtet plant die Stadt, im Kreuzungsbereich von Rheinstraße und Steinstraße einen Kreisverkehr einzurichten. Vom Bau eines weiteren Kreisels erhofft sich die Verwaltung, den Verkehrsfluss in der Innenstadt zu verbessern. In einem Aufwasch wird zudem die Rheinstraße saniert. Nachdem das Projekt im November eine Mehrheit im Gemeinderat gefunden hatte, machte das Gremium nun den Weg frei für die Auftragsvergabe an die Gaggenauer Firma Grötz. Sie hatte das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Diskussionsbedarf bestand offenbar nicht mehr, die Fraktionen verzichteten am Mittwochabend auf ihre Stellungnahmen. 2018 war noch darüber debattiert worden, ob ein Kreisel mit Baukosten von 500000 bis einer Million Euro wirklich die „bessere Lösung“ gegenüber einer Ampel sei, mit der ebenfalls Verkehrslenkung betrieben werden könnte. Die Arbeiten sollen nach den Osterfeiertagen am 14. April beginnen und werden sich bis Ende November hinziehen. Sie werden parallel ausgeführt, lässt Tiefbau- und Bauhof-Abteilungsleiter Wolfgang Schuchter auf Anfrage wissen. Zwischen Mitte April und Anfang Juni werden sich die Autofahrer an eine Vollsperrung zwischen Nordtor und B3 neu gewöhnen müssen. Danach soll stadtauswärts Richtung Vimbuch eine Einbahnstraßenregelung greifen. Die Kosten belaufen sich brutto auf rund 937000 Euro. Die städtische Berechnung war noch von 863000 Euro ausgegangen. Der überfahrbare Minikreisel besitzt laut Schuchter einen Durchmesser von rund 20 Metern und entspricht in der Dimension dem Rathaus-Kreisel. Er soll die Ampelkreuzung am Knotenpunkt der Rheinstraße mit der Stein- und Güterstraße ersetzen. Nach Vorstellungen der Planer vom Büro Brilon, Bondzio, Weiser (Bochum), die sie in der November-Sitzung erläuterten, soll er die Voraussetzung für einen autofreien Campus schaffen und Schleichverkehr durch die Heidlauffstraße minimieren. Zudem verspricht man sich positive Effekte in der Friedrichstraße und Eisenbahnstraße. Auch OB Hubert Schnurr hatte damals die Verkehrsberuhigung des Campus-Geländes als Hauptgrund für diese Investition hervorgehoben.

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Erstellt:
13. März 2020, 08:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 35sec

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