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40-jährige Geschichte der Bühler Musikschule

Bühl (red) – Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Städtischen Schule für Musik und darstellende Kunst werfen die Lehrer Ulrich Singer, Christoph Stengel und Leo Ruhe einen Blick zurück in die Vergangenheit.

Bernhard Löffler (vorne) mit Ulrich Singer, Christoph Stengel und Leo Ruhe (von links).  Foto: Stadt Bühl

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Bernhard Löffler (vorne) mit Ulrich Singer, Christoph Stengel und Leo Ruhe (von links). Foto: Stadt Bühl

Ulrich Singer, Christoph Stengel und Leo Ruhe haben den Rhythmus im Blut. Die Musik ist ihre große Leidenschaft – und ihr Beruf. Alle drei sind Musiklehrer an der Städtischen Schule für Musik und darstellende Kunst Bühl.

Ein Mann der ersten Stunde ist beispielsweise Ulrich Singer. Der Experte für klassische Gitarre ist seit 1980, dem Gründungsjahr der Bühler Musikschule, in der Zwetschgenstadt tätig, heißt es in einer Mitteilung. „Besonders die Partnerschaftskonzerte mit Villefranche haben immer großen Spaß gemacht“, betont er. Ebenfalls seit dem Gründungsjahr arbeitet Klaus Martin Kühn an der Bühler Musikschule. Gemeinsam mit dem Gesangspädagogen Christoph Stengel hat er mittlerweile die Position des stellvertretenden Musikschulleiters inne. Stengel, der seit 1988 an der Musikschule unterrichtet, ist vor allem die Aufführung der Oper „Dido und Aeneas“ von Henry Purcell im Bürgerhaus Neuer Markt vor rund 13 Jahren in Erinnerung geblieben. „Das war ein echtes Highlight“, schwärmt er.

Und für Kollege Ruhe, dem Fachbereichsleiter für musikalische Grundausbildung, „war das letztjährige Adventskonzert ,Vorfreude‘ im Bürgerhaus, das ich dirigieren durfte, ein unglaubliches Erlebnis“. Seit 1990 ist Ruhe in Bühl aktiv. „Natürlich haben wir in dieser Zeit auch jede Menge Musiker-Karrieren begleitet. Es ist unglaublich spannend, die verschiedenen Lebenswege der Kinder und Jugendlichen erleben zu dürfen“, sagt Stengel. „Besonders stolz ist man, wenn Schüler den Weg einer Profi-Karriere einschlagen“, ergänzt er. Und das haben in den vergangenen Jahren so einige Bühler Musikschüler geschafft, wie beispielsweise Sopranistin Alice Fuder, die Saxofonisten Sebastian Nagler und Leonie Freudenberger oder Lena Grubisic, die mittlerweile Oboe bei den Nürnbergern Symphonikern spielt.

Früherziehung internationaler geworden

„In all den Jahren hat sich die Musikschule stetig weiterentwickelt“, meint Ruhe. Gerade was die Früherziehung betrifft, hat er im Laufe der Jahre festgestellt, dass diese internationaler geworden ist. „Kinder mit vielen verschiedenen Nationalitäten sind dabei und bereichern den Unterricht.“ Ulrich Singer findet außerdem, dass die Musikschule immer professioneller geworden ist. Immer mehr Auftritte sowie die steigende Anzahl an Ensembles drücken dies seiner Meinung nach besonders gut aus. „Von etwa 240 Schülern im Jahr 1980 sind wir mittlerweile auf rund 1100 aktive Schülerinnen und Schüler angewachsen“, so Stengel. „Hervorzuheben ist auch die große Flexibilität, die sich bei den Lehrern entwickelt hat – und das nicht nur zu Corona-Zeiten“, betont Musikschulleiter Bernhard Löffler. „Gerade für diese schwierige Zeit, die hauptsächlich mit Online-Unterricht überbrückt wurde, muss ich meinen Kollegen aber trotzdem ein großes Lob aussprechen“, macht Löffler deutlich.

Jetzt freuen sich Singer, Stengel, Ruhe und Löffler auf den regulären Präsenzunterricht. „Das gemeinsame Musizieren beziehungsweise Singen ist doch noch mal etwas ganz Anderes. Es hat uns schon gefehlt“, sind sich die vier Musikliebhaber einig. Und was erhoffen sie sich für die Zukunft der Musikschule? „Hier werden sämtliche Schlüsselkompetenzen gefördert. Unsere Gesellschaft braucht kreative Köpfe. Und die können wir hier aus- und fortbilden. Das liegt uns auch in Zukunft sehr am Herzen“, sagt Stengel.

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Erstellt:
26. Juni 2020, 17:35 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 31sec

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