A5: Zwei Tote und sieben Verletzte bei Ottersweier

Bühl (BT) – Auf der A5 bei Ottersweier hat sich in der Nacht zum Montag ein tödlicher Unfall mit einem Falschfahrer ereignet. Zwei Menschen wurden getötet und sieben Personen teils schwer verletzt.

Bei dem Unfall starben zwei Menschen. Sieben weitere Beteiligte erlitten teils schwere Verletzungen. Foto: Fabian Geier/Einsatz-Report 24

Bei dem Unfall starben zwei Menschen. Sieben weitere Beteiligte erlitten teils schwere Verletzungen. Foto: Fabian Geier/Einsatz-Report 24

Von BNN-Redakteur Julius Sandmann

Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Offenburg am Montagmorgen mitteilte, war gegen 0.30 Uhr ein Falschfahrer zwischen den Anschlussstellen Bühl und Achern gemeldet worden. In Höhe Ottersweier kam es daraufhin in Fahrtrichtung Basel zum Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Kleinbus. Dabei starben zwei Menschen, sieben Personen wurden verletzt, fünf davon schwer. Eines der beiden Todesopfer, das in dem Kleinbus saß, starb noch an der Unfallstelle. Ein weiteres Opfer erlag später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Ermittlungen dauern am Nachmittag noch an

Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen war der Fahrer eines in Tschechien zugelassenen BMW gegen 0.30 Uhr auf der Südfahrbahn aus noch unbekannten Gründen entgegen der Fahrtrichtung unterwegs. Die Ermittlungen zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens dauerten am Montagnachmittag noch an. Auch die Identität der insgesamt neun Unfallbeteiligten war zunächst nicht abschließend geklärt. Es soll sich aber ausschließlich um Männer handeln.

Im Rahmen der Unfallaufnahme wurden die Beamten der Verkehrspolizei durch Kräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und durch einen Polizeihubschrauber unterstützt. Darüber hinaus waren mehrere Kräfte des Rettungsdienstes unter anderem mit zwei Rettungshubschraubern im Einsatz.

Südfahrbahn rund sieben Stunden gesperrt

Unmittelbar nach der frontalen Kollision mussten alarmierte Wehrleute sowohl den später verstorbenen Unfallverursacher sowie zwei im Kleinbus befindliche Insassen befreien, da sie eingeklemmt waren. Ob der tödlich verletzte Mitfahrer des Kleinbusses möglicherweise zum Unfallzeitpunkt keinen Sicherheitsgurt angelegt hatte, wird geprüft. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser nach Karlsruhe, Rastatt, Lahr, Baden-Baden und Achern gebracht. Der Unfallverursacher erlag seinen Verletzungen kurze Zeit nach dem Zusammenstoß in einer Offenburger Klinik.

Aufgrund des weitläufigen Trümmerfeldes und der Vielzahl der herbeigerufenen Rettungskräfte war die Südfahrbahn für die Dauer der Bergungsmaßnahmen, der Unfallaufnahme und der anschließenden Reinigungsmaßnahmen für rund sieben Stunden voll gesperrt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 50.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden hat einen Sachverständigen beauftragt, die Rekonstruktion des Unfallgeschehens zu unterstützen.

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Erstellt:
7. März 2022, 06:34 Uhr
Aktualisiert:
7. März 2022, 14:12 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 58sec

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