Bekenntnis zum Bühlot-Bad

Bühlertal (efi) – Die Planungen für die Erneuerung des Bühlertäler Freibads gehen in die nächste Phase. Der Gemeindeanteil an den Gesamtkosten liegt bei rund 5,1 Millionen Euro.

Im Herbst beginnt die Ausschreibung für die Arbeiten am Bühlot-Bad. Foto: Archiv/Walter

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Im Herbst beginnt die Ausschreibung für die Arbeiten am Bühlot-Bad. Foto: Archiv/Walter

Von Edith Fischer

Freunde des Bühlot-Bads dürfen sich freuen: Trotz Kostensteigerung und zu erwartender Mindereinnahmen in Folge der Corona-Pandemie gehen die Planungen für das in die Jahre gekommene Bühlertäler Freibad in die nächste Runde. Geschlossen stimmte der Gemeinderat am Dienstagabend der in der Sitzung vorgestellten aktualisierten Kostenberechnung und Finanzierung zu. Alle Fraktionen wiederholten ihr Bekenntnis zu dem Millionenprojekt.
Zudem beauftragte das Gremium das Architekturbüro Schick GmbH (Karlsruhe), das Ingenieurbüro Kannewischer (Baden-Baden) sowie das Sikora SCI Ingenieurbüro (Lüdenscheid) mit der Werkplanung, Tragwerksplanung und Vorbereitung der Vergabe. Zuvor hatte Kämmerin Bettina Kist in einem kurzfristig eingeschobenen Tagesordnungspunkt den ersten Finanzbericht des Jahres vorgelegt und über die aktuelle Haushaltslage informiert. Ihr Fazit: Dank Ertrags- und Ergebnisverbesserungen teilweise aus dem Jahr 2019 falle die Liquidität besser aus als gedacht. Mindereinnahmen und Steuerausfälle könnten dadurch gedeckt werden.Mit Blick auf das Freibad äußerte Bürgermeister Hans-Peter Braun ebenso wie Kist „die Hoffnung, dass wir das schaffen können“. Der endgültige Startschuss für die Badsanierung falle allerdings erst mit der kompletten Ausschreibung der Bauarbeiten voraussichtlich im Herbst, machte der Rathauschef klar. Nachdem der Gemeinderat Ende Januar einer Beheizung der Beckenanlage ausschließlich mit regenerativen Energien zugestimmt habe, seien zwischenzeitlich die Planvorlagen für das Baugenehmigungsverfahren fertiggestellt und Ende März bei der Baurechtsbehörde eingereicht worden, resümierte Braun. Der Technische Ausschuss habe am Montag sein Einvernehmen erteilt. „Wie hoffen, dass wir bald den roten Punkt bekommen“, so Braun. Bauamtsleiter Norbert Graf rechnet mit einem drei- bis viermonatigen Bauantragsverfahren. Diesen Zeitraum möchte die Verwaltung zur Ausarbeitung der Werkplanung und Vorbereitung der Vergabe nutzen, um nach Vorlage aller Genehmigungen und Förderzusagen aus Tourismusförderung und Ausgleichsstock im Oktober oder November in die öffentliche Ausschreibung gehen zu können.

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Erstellt:
28. Mai 2020, 06:30 Uhr
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