Bio-Musterregion mit dem Elsass als Fernziel

Bühl (cn) – Es war ein ungewöhnlicher Dialog in der Gärtnerei Decker: Bio-Bauern und konventionelle Landwirte näherten sich aneinander an. Sie wollen mit dem Elsass eine Bio-Musterregion bilden.

Bio-Unternehmerin Helga Decker (vorn, Vierte von links) wirbt mit weiteren Mitstreitern für eine gemeinsamen Bio-Musterregion Baden-Elsass.  Foto: Nickweiler

Bio-Unternehmerin Helga Decker (vorn, Vierte von links) wirbt mit weiteren Mitstreitern für eine gemeinsamen Bio-Musterregion Baden-Elsass. Foto: Nickweiler

Von Christina Nickweiler

Der Beginn einer vielversprechenden Annäherung zwischen Bio-Landwirten und konventionell arbeitenden Landwirten fand in Weitenung auf dem Biohof Decker statt. Über 30 Personen aus der mittelbadischen Region diskutierten bei einer Auftaktveranstaltung, wie sich zügig eine Musterregion in der Bio-Landwirtschaft realisieren lässt. Das Besondere: Die Bio-Musterregion soll zusammen mit Bio-Landwirten aus dem Elsass auf die Beine gestellt werden.
Zu dem Initiativtreffen hatte der Verein Gemeinwohl-Forum-Baden eingeladen, der sich nach den Worten dessen Sprechers, Frohmut Menze, der „Enkeltauglichkeit“ der Region verschrieben hat und zukunftsfähige Projekte fördert. Es sei das Ziel, die von der Bundesregierung vereinbarte völkerrechtliche Verpflichtung von 2015 beim Pariser Klimaabkommen mit dem von Wissenschaftlern erarbeiteten „1,5-Grad-Klimaplan“ 2022 ins Grundgesetz zu übernehmen, erläuterte Menze. „Je präziser wir das machen, desto größer ist die Chance, dieses Ziel zu erreichen“, verwies Menze auf die praktische Umsetzung.

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Erstellt:
1. Juli 2020, 22:00 Uhr
Lesedauer:
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