Blick in die Partnergemeinde nach Südfrankreich

Rheinmünster (galu) – Die Corona-Pandemie hält die gesamte Welt fest in ihrem Griff. Neben dem regionalen Wegfall des kulturellen Lebens entfallen auch Besuche aus Partnerstädten und -gemeinden. Das BT hat einen Blick in die Städtepartner der Region geworfen.

Menschenleere Straßen sind in Frankreich an der Tagesordnung – auch in Castelmayran, das mit Rheinmünster partnerschaftlich verbunden ist.  Foto: André Guinvarch

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Menschenleere Straßen sind in Frankreich an der Tagesordnung – auch in Castelmayran, das mit Rheinmünster partnerschaftlich verbunden ist. Foto: André Guinvarch

Von Lukas Gangl

Rheinmünster (galu) – Die Corona-Pandemie hält die gesamte Welt fest in ihrem Griff. Neben dem regionalen Wegfall des kulturellen Lebens entfallen auch Besuche aus Partnerstädten und -gemeinden. Das BT hat einen Blick in die Städtepartner der Region geworfen.

Die Gemeinde Rheinmünster unterhält eine Partnerschaft mit dem Partnerschaftsverband Sère et Garon in Südfrankreich. Dieser umfasst die Gemeinden Castelmayran, St. Nicolas de la Grave, Angeville, Caumont und St. Aignan.

Die Gemeinden selbst haben keine Todesfälle oder Häufungen von Erkrankungen zu vermelden. Lediglich ein Paar hatte sich auf einer Kreuzfahrt infiziert und musste in Toulouse beatmet werden, berichtet Heiner Tittelbach, Vorsitzender des Partnerschaftverbands in Rheinmünster.

Die strenge Ausgangssperre, die überall in Frankreich herrscht, schlägt den Menschen in der ohnehin dünn besiedelten Region auf die Gemüter, aber im Großen und Ganzen gehe es allen gut, so Tittelbach weiter.

Aus der Wirtschaft gibt es noch keine unmittelbaren Insolvenzen; auch die Landwirtschaft ist erst am Anfang der Saison und noch nicht massiv betroffen. Wie auch in Mittelbaden fehlen jedoch die Erntehelfer, dort versucht man sie durch Freiwillige zu ersetzen.

Tittelbach bedauert, dass der geplante Besuch der französischen Freunde im Mai verschoben werden musste, er wird im nächsten Jahr nachgeholt. Normalerweise besuchen sich die Partnerschaftsverbände alle zwei Jahre im Wechsel.

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Erstellt:
4. Mai 2020, 16:30 Uhr
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