Bühler Weltladen unterstützt Hilfsprojekte

Bühl (red) – Die Verantwortlichen des Weltladens Bühl möchten Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen im globalen Süden verbessern.

Das Bühler Weltladenteam bei der Vorbereitung anstehender Aufgaben, im neuen Laden sollen voraussichtlich ab September fair gehandelte Waren angeboten werden.  Foto: privat

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Das Bühler Weltladenteam bei der Vorbereitung anstehender Aufgaben, im neuen Laden sollen voraussichtlich ab September fair gehandelte Waren angeboten werden. Foto: privat

Seit fast 27 Jahren setzt sich der Weltladen Bühl im Rahmen des fairen Handels dafür ein, dass sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen im globalen Süden verbessern. Er macht auf Ungerechtigkeiten im Welthandel aufmerksam und zeigt, wie Handel unter Berücksichtigung sozialer und ökologischer Kriterien erfolgreich sein kann, heißt es in einer Mitteilung.

„Momentan ist es ganz wichtig, immer wieder zu betonen, dass die Corona- und die Klima-Krise die meisten Menschen viel schlimmer trifft und einschränkt als uns Mitteleuropäer“, betont Monika Krippl, Mitbegründerin des Weltladens. Deshalb steht bei allen vom Bühler Weltladen unterstützten Hilfsprojekten in diesen Tagen die Nothilfe im Vordergrund. Die Unterstützung durch den Weltladen ist möglich aufgrund der ehrenamtlichen Mitarbeit aller Beteiligten und der unentgeltlichen Überlassung der Verkaufsräume durch die Seelsorgeeinheit Bühl-Vimbuch.

Eröffnung im September, noch Mitarbeiter gesucht

Besonders gefördert wird dabei der Eine-Welt-Verein Keniahilfe bei seinen vielfältigen Tätigkeiten in Nordkenia. Enge Kontakte bestehen auch zum Peru-Projekt der Pfarrei St. Peter und Paul und zum Projekt Kimbondo im Kongo. Das Aidswaisenprojekt der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes „Neema ya Mungu“, der „Kleine Stern“, der das Babyhospital in Bethlehem mitbetreut und „Pro Gamines“, der mit Straßenkindern in Kolumbien arbeitet, werden unterstützt. Auch das Projekt der ehemaligen Seelsorgeeinheit Vimbuch-Weitenung-Moos, die Girls Secondaryschool in Gikondi/Kenia, erfährt Förderung.

„Wir sind dankbar, dass wir Anfang Mai den Weltladen wieder öffnen konnten und so die Umsatzlücke nicht zu groß wurde“, erklärt Nikolaus Krippl, Geschäftsführer des Weltladens. „Da auch der Kirchenverkauf nach den Gottesdiensten nicht stattfinden konnte, hat das Ladenteam beschlossen, im Ferienmonat August den Laden in Bühl zu den gewohnten Zeiten zu öffnen. Für den neuen Laden in Bühl, der voraussichtlich ab September fair gehandelte Waren anbietet, werden neue Mitarbeiter gesucht, um die Öffnungszeiten den innerstädtischen Gegebenheiten anzupassen. Weitere Infos: (07223) 8083466 (Nikolaus Krippl).

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Erstellt:
23. Juli 2020, 14:00 Uhr
Lesedauer:
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