Fieberambulanz kann bei Bedarf loslegen

Bühl (red) – Die logistischen Voraussetzungen für die von der Stadtverwaltung initiierte Fieberambulanz in der Schwarzwaldhalle (wir berichteten) sind geschaffen. Die Ambulanz könne nun bei Bedarf in kürzester Zeit installiert werden, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung.

Desinfektionsspender, Plexiglasscheibe, Wartezimmer: Die Vorbereitungen sind getroffen für die Fieberambulanz in der Schwarzwaldhalle. Foto: Margull

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Desinfektionsspender, Plexiglasscheibe, Wartezimmer: Die Vorbereitungen sind getroffen für die Fieberambulanz in der Schwarzwaldhalle. Foto: Margull

Von BT

Intensiv habe man in den vergangenen Tagen daran gearbeitet, die Räume für eine zentrale Anlaufstelle für Menschen mit Corona-Symptomen so umzugestalten und einzurichten, dass sowohl die Patienten wie auch das medizinische Personal optimal geschützt wären.

Dabei wurde laut der Mitteilung vor allen Dingen Wert darauf gelegt, die Abläufe innerhalb des Gebäudes so zu gestalten, dass sich Patienten nicht begegnen und auch andere Personen nicht gefährdet sind. Viel Lob für ihr Engagement erhielt die Verwaltung von der Bühler Ärzteschaft. „Der Einsatz und die Flexibilität der Bühler Stadtverwaltung ist beispielgebend“, sagte Dr. Johannes Schneider als Sprecher der Bühler Ärzteschaft. „Wir sind froh, dass dort so vorausschauend geplant und organisiert wird.“ Die Stadt habe die Voraussetzungen geschaffen, in kürzester Zeit eine Fieberambulanz zu installieren, falls es im Landkreis Rastatt zu Engpässen in der Patientenversorgung kommen sollte.

Derzeit erfordere die Lage noch nicht das Anfahren der Bühler Ambulanz, zumal es derzeit auch noch ein paar Ressourcenprobleme gäbe. „Aber wir wissen jetzt, dass dies jederzeit möglich ist“, betonte Schneider. Auch Oberbürgermeister Hubert Schnurr zollt seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen viel Lob: „Mit hohem Einsatz haben wir auf professionelle Weise nicht nur die Räume installiert, sondern sogar die schwierige Frage des Schutzmaterials gelöst. Jetzt wissen wir, dass wir es können. Das ist viel wert.“

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Erstellt:
9. April 2020, 11:00 Uhr
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ca. 1min 41sec

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