Finanzen bereiten Kopfzerbrechen

Achern (red) – Coronabedingt und „weil zum Teil Unternehmensergebnisse im Vergleich zu den Vorjahren schlechter ausgefallen sind“, sind die Gewerbesteuereinnahmen in Achern eingebrochen. Laut Oberbürgermeister Klaus Muttach haben zahlreiche Unternehmen ihre Vorauszahlungen herabsetzen lassen oder Stundung beantragt. Ein Überschusspolster aus dem Vorjahr hilft in dieser Situation.

In der Sitzung des Bauausschusses gilt eine weiche Mundschutzpflicht: Wer sich nicht im Raum bewegte, darf den Schutz während der Beratung abnehmen. Foto: Andreas Cibis

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In der Sitzung des Bauausschusses gilt eine weiche Mundschutzpflicht: Wer sich nicht im Raum bewegte, darf den Schutz während der Beratung abnehmen. Foto: Andreas Cibis

Von Leonie Schmidt-Enke

„Ich weiß es nicht. Das wäre eine ehrliche Antwort.“ So begann Oberbürgermeister Klaus Muttach am Montag, 4. Mai, im Bauausschuss seine Ausführungen zur Frage: „Wie entwickeln sich die städtischen Finanzen?“
Eingebrochen ist insbesondere die Gewerbesteuer: Zahlreiche Unternehmen hätten ihre Vorauszahlungen herabsetzen lassen oder Stundung beantragt, berichtete Muttach. Die vorausberechneten Gewerbesteuereinnahmen lägen deshalb aktuell bei 16,4 Millionen Euro – doch täglich gingen weitere Stundungsanträge und Herabsetzungsmitteilungen ein. „Wir rechnen mit weiteren Ausfällen, deren Größenordnung noch nicht abschätzbar ist“, stellte Muttach klar. „Die Entwicklung wird dynamisch sein.“

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Erstellt:
7. Mai 2020, 14:00 Uhr
Lesedauer:
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