Große Investitionen in der Talgemeinde

Bühlertal (eh) – Seiner Dankbarkeit für das ehrenamtliche Engagement in der Gemeinde räumte Bühlertals Bürgermeister Hans-Peter Braun in seiner Rede beim Neujahrsempfang breiten Raum ein. Mit Optimismus blickte er auf die zahlreichen Projekte, die anstehen (Foto: eh).

Bürgermeister Hans-Peter Braun (Dritter von links) mit Gattin Elke und Vertretern aus Politik und Gesellschaft.Horcher

© eh

Bürgermeister Hans-Peter Braun (Dritter von links) mit Gattin Elke und Vertretern aus Politik und Gesellschaft.Horcher

Von Edith Horcher

Bühlertal – Seiner Dankbarkeit für das vielfältige ehrenamtliche Engagement in der Gemeinde räumte Bühlertals Bürgermeister Hans-Peter Braun in seiner Ansprache beim Neujahrsempfang breiten Raum ein. Er ermutigte die Bürger, sich weiterhin einzubringen. Mit Optimismus blickte er auf die zahlreichen Projekte, die anstehen: „2020 wird sicherlich nicht einfacher. Aber wir schaffen das.“

Gestern Vormittag begrüßten Braun und seine Frau Elke wieder zahlreiche Bürger, Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und dem Vereinsleben ganz persönlich im Haus des Gastes. Der große Saal und die Empore waren voll besetzt. Auch aus den benachbarten Kommunen waren viele Repräsentanten gekommen. Braun wertete dies als ein Zeichen des guten Miteinanders.

Viele der Gäste seien ehrenamtlich in der Gemeinde tätig. Respekt und Dankbarkeit gebührten allen, die sich einsetzten, um den Zusammenhalt und die Gemeinschaft zu stärken. Er sagte: „Sie alle sind ein Segen für Bühlertal. Ohne Sie wäre manches nicht umsetzbar. Wir alle sind froh und dankbar, dass es Euch gibt.“

Im Laufe seiner Ausführungen ging er lobend auf viele ehrenamtliche Projekte näher ein. Er nannte als Beispiele Pflegearbeiten an öffentlichen Grünanlagen, das Sportabzeichen, die Ehrenamtlichen im Seniorenzentrum, das Bücherei-Team, das Museum Geiserschmiede, die Kulturreihe im Gewölbekeller, den Förderverein Engelsberg, die Essensausgabe in den Schulen, die Bürgerbeauftragten und das „Tal der 1000 Lichter“.

Zuversicht
beim Bühlotbad

Beim Thema Freibad ließ Braun keinerlei Zweifel mehr erkennen, dass das Projekt, das derzeit mit 6,8 Millionen Euro veranschlagt ist, realisiert wird. Er meinte: „Schauen wir dieser großen Baumaßnahme zuversichtlich entgegen und hoffen darauf, in diesem Jahr mit den Bauarbeiten beginnen zu können.“

Das wasserrechtliche Genehmigungsverfahren sei auf den Weg gebracht. In der nächsten Ratssitzung werde zum Thema Wassererwärmung entschieden.

Der Bürgermeister ging auch auf einige Eckpunkte des Haushalts ein, der am 28. Januar verabschiedet wird. Der Betrag des ordentlichen Ergebnisses von rund 700000 Euro sei auch ein Zeichen dafür, dass Bühlertal gut dastehe. In diesem Jahr gebe es keine Steuer- und keine Gebührenerhöhungen. Dies könne im nächsten Jahr anders sein, denn mittelfristig stünden in den kommenden Jahren Investitionen in Höhe von rund 13 Millionen Euro an.

Braun befasste sich in seiner Ansprache auch mit der Pro-Kopf-Verschuldung in Bühlertal. Bezogen auf den Kernhaushalt werde diese am Jahresende bei 439 Euro liegen, ein Jahr später auf 594 Euro steigen und bis Ende 2023 wieder auf 515 Euro sinken. Die Talgemeinde habe aktuell 8106Einwohner und präsentiere sich als attraktiver Wohnort. Braun warb darum, Wohnraum für bereits gut eingelebte Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen. In diesem Jahr werde die Gemeinde neun Flüchtlinge aufnehmen.

Baumaßnahmen
angekündigt

Seit Beginn der Flüchtlingskrise habe man 138 Menschen aufgenommen. Er informierte, dass in diesem Jahr das ehemalige Rathausgebäude zu Wohnzwecken umgebaut wird und im nächsten Jahr das alte Postgebäude und das ehemalige Lokal Parkstuben entsprechend umgebaut werden sollen.

2020 würden zudem der Anbau und die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses in Angriff genommen und man hoffe, dass das 2018 bestellte Löschfahrzeug geliefert werde. Ab Mai solle die Sanierung der Tartanbahn im Mittelbergstadion erfolgen, die mit 340000Euro veranschlagt werde. Dieses Jahr beginne auch der in Kooperation mit dem Landkreis geplante Breitbandausbau. Der MGV Eintracht Gertelbach unter Leitung von Sylvia Jürges umrahmte den Empfang mit mehreren Heimatliedern und traditionell erhoben sich abschließend die Gäste zum „Badner Lied“.

Zum Artikel

Erstellt:
13. Januar 2020, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 42sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.