Mauerberg: Gefahr durch Trockenmauern

Baden-Baden (cn) – Wird der Neuweierer Mauerberg zum Risikogebiet? Diese Bedenken haben zumindest Anwohner. Grund: Zuletzt sind Bruchsteine von Trockenmauern bei gerodeten Flächen ins Rollen geraten.

Hans-Georg Velten zeigt, von wo die Steine vom Mauerberg in Neuweier heruntergefallen sind.  Foto: Christina Nickweiler

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Hans-Georg Velten zeigt, von wo die Steine vom Mauerberg in Neuweier heruntergefallen sind. Foto: Christina Nickweiler

Von Christina Nickweiler

Wird der Neuweierer Mauerberg zum Risikogebiet? Diese Frage stellen sich derzeit einige Anwohner, die in der Mauerbergstraße direkt am Fuße des zweitsteilsten Rebenhangs Deutschlands wohnen. Kürzlich traute Hans-Georg Velten seinen Augen nicht: An der Rückwand seines Hauses, das direkt am Fuße des Mauerbergs steht, lagen große Bruchsteine, die von den Trockenmauern des Mauerbergs stammen.
Schon Jahrhunderte haben die Winzer verstanden, die klimatischen Vorzüge der steilen Hanglage für die Kultivierung ihrer Reben zu nutzen und haben den Berg durch eine terrassierte Anordnung mit großen Steinen zu „bändigen“ gewusst. Die Trockenmauern gelten mittlerweile als Kulturgut und werden vom Land und von der Europäischen Union durch das Leader-Programm gefördert.

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Erstellt:
8. März 2021, 14:00 Uhr
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