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OB Schnurr: Zur Genehmigung verpflichtet

Bühl (jo) – Werden Teile des leer stehenden Mutterhauses des Klosters Neusatzeck abgerissen, ohne dass es ein Konzept für die Zukunft der Immobilie gibt? Das droht, denn die Stadt Bühl kann einen Abriss nicht verhindern. Man sei zur Genehmigung verpflichtet, sagte Oberbürgermeister Huber Schnurr im Technischen Ausschuss.

Das Mutterhaus des Klosters Neusatzeck: Jetzt droht ein Teilabriss.Foto: Eiermann/Archiv

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Das Mutterhaus des Klosters Neusatzeck: Jetzt droht ein Teilabriss.Foto: Eiermann/Archiv

Von Joachim Eiermann

Neuer Wirbel um Neusatzeck: Teile der leer stehenden Klosteranlage sollen abgebrochen werden. „Wir sind baurechtlich verpflichtet, das zu genehmigen“, erklärte Oberbürgermeister Hubert Schnurr seitens der Stadtverwaltung in der Sitzung des Technischen Ausschusses am Donnerstagabend. Ob es dazu kommen wird, scheint angesichts der Besitzverhältnisse jedoch fraglich.
Die seit Jahren zum Verkauf stehenden Gebäude mit dem ehemaligen Mutterhaus südlich der Schwarzwaldstraße befinden sich nach Aussage des Neusatzer Ortsvorstehers Hans-Wilhelm Juchem nach wie vor im Besitz der Gemeinschaft der gegenüber lebenden Dominikanerinnen. Den Abriss beantragte die offensichtlich weiter am Erwerb interessierte Investorengruppe, obwohl sie mit ihren Plänen bislang politisch gescheitert war. Kurz vor Weihnachten hatten der Neusatzer Ortschaftsrat und der Bühler Gemeinderat den Bebauungsplanentwurf für die Umwandlung des Mutterhauses in ein Seniorenzentrum mit großer Mehrheit abgelehnt (wir berichteten). Was die verhinderten Bauherren nun mit dem Abriss von Teilen der Anlage bezwecken, blieb in der Sitzung unklar. Erläuterungen gab es dazu keine.

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Erstellt:
14. Februar 2020, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 41sec

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