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PFC-Verseuchung mit teuren Folgen

Bühl – Soll die Verwaltung schnell knapp 200000 Euro ausgeben, um die Bewässerung des Weitenunger Sportplatzes zu sichern? Der Bühler Gemeinderat hat sich dagegen ausgesprochen – nun werden andere Lösungen gesucht.

Der Sportplatz in Weitenung.  Foto: Margull

© bema

Der Sportplatz in Weitenung. Foto: Margull

Von Sarah Reith

Eine weitere Folge des PFC-Skandals hat den Bühler Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Das Problem: Der Tiefbrunnen auf dem Gelände des Sportvereins (SV) Weitenung liegt in einer Fahne, in der das Grundwasser mit perfluorierten Chemikalien (PFC) verunreinigt ist. Er darf für die Bewässerung des Sportplatzes deshalb nur noch beschränkt genutzt werden. Die vorhandene Wasserleitung reicht zur Versorgung indessen nicht aus, eine neue Leitung würde knapp 190000 Euro kosten.
Durchschnittlich werden für die Bewässerung des Sportplatzes pro Jahr rund 4200 Kubikmeter Wasser benötigt. Durch den besonders heißen und trockenen Sommer 2018 seien es damals sogar fast 8000 Kubikmeter gewesen, heißt es in den Sitzungsunterlagen der Verwaltung. Aufgrund der PFC-Belastung dürfen aus dem Tiefbrunnen aber nur etwas mehr als 2000 Kubikmeter Wasser jährlich entnommen werden. Das reicht nach Berechnungen der Verwaltung in diesem Jahr etwa bis in den Juli.

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Erstellt:
15. März 2020, 22:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 32sec

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