Proteste gegen geplantes Schwarzwildgatter

Lichtenau (ar) – Das geplante Schwarzwildgatter, das im „Striethwald“ in Muckenschopf errichtet werden soll, sorgt weiter für Diskussionen. Seit mehreren Jahren sucht der Landesjagdverband einen geeigneten Standort. Gegen den Standort „Striethwald“ wurde bereits im Gemeinderat und von der NABU-Ortsgruppe Kritik geübt.

Eine Zusammenkunft vor einigen Wochen: Der Muckenschopfer Ortsvorsteher Jürgen Otteni (rechts) möchte sich mit einer Unterschriftenliste gegen das Projekt wehren.  Foto: Anne-Rose Gangl

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Eine Zusammenkunft vor einigen Wochen: Der Muckenschopfer Ortsvorsteher Jürgen Otteni (rechts) möchte sich mit einer Unterschriftenliste gegen das Projekt wehren. Foto: Anne-Rose Gangl

Von Anne-Rose Gangl

Wildschweine – für die einen sind sie eine Plage, für die anderen eine wichtige Tierart für einen gesunden Wald. Nicht nur hierüber gehen die Meinungen auseinander. Für viel Diskussionsstoff sorgt seit Monaten das geplante Schwarzwildgatter, das im staatlichen „Striethwald“ in Muckenschopf errichtet werden soll.
Es wäre das zweite Schwarzwildgewöhnungsgatter in Baden-Württemberg, in dem Jagdhunde auf den jagdlichen Einsatz an wehrhaftem Schwarzwild vorbereitet werden. 20 gibt es in ganz Deutschland, die sich alle zunehmender Resonanz erfreuen, denn der Wildschweinbestand ist drastisch angestiegen. Seit mehreren Jahren sucht der Landesjagdverband Baden-Württemberg, der bereits in Louisgarde im Main-Tauber-Kreis ein Schwarzwildgewöhnungsgatter betreibt, nach einem geeigneten Standort für ein zweites Gatter.

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Erstellt:
27. April 2020, 11:00 Uhr
Lesedauer:
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