Rheinfähre fährt wieder: Wartung auf September verschoben

Rheinmünster (ar) – Seit Montag ist die Fähre Drusus wieder zwischen Drusenheim und Rheinmünster unterwegs. Die Corona-Pandemie hat die eigentlich geplante Sanierung vorerst gestoppt.

Grenzgänger dürfen sich freuen: Seit Montag legt die Fähre Drusus wieder regelmäßig ab.  Foto: A.Gangl

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Grenzgänger dürfen sich freuen: Seit Montag legt die Fähre Drusus wieder regelmäßig ab. Foto: A.Gangl

Von Anne-Rose Gangl

Zwei Monate war die Überquerung des Rheins und damit die deutsch-französische Grenze zwischen den befreundeten Gemeinden Drusenheim und Rheinmünster geschlossen. Seit Montag pendelt die Fähre Drusus wieder regelmäßig über den Grenzfluss. Geöffnet ist sie jedoch vorerst nur für Grenzgänger unter bestimmten Voraussetzungen aufgrund der Corona-Pandemie.
Am 26. August 1961 – zwei Jahre bevor Konrad Adenauer den deutsch-französischen Vertrag unterschrieb – wurde die Fähre zwischen der elsässischen Gemeinde Drusenheim und der badischen Gemeinde Greffern offiziell eingeweiht. Dieses Jubiläum wurde vor neun Jahren in großem Rahmen gefeiert, denn die Fähre ist nicht nur ein Fahrzeug, vielmehr steht sie als Symbol für die Verbindung von Generationen von Menschen, die sich als Freunde über die Grenze hinweg begegnen. Bis zu seiner Schließung am 16. März 2020 aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen querte Drusus täglich 60 bis 100 Mal den Rhein und beförderte jährlich rund 800000 Passagiere.

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