Rückzug der Bisons ein „herber Verlust“

Bühl (fvo) – Einen herben Verlust für die Sportstadt Bühl bedeutet der Rückzug der Bühler Bisons aus der Volleyball-Bundesliga. Laut OB Schnurr war das Projekt allerdings „immer auf Kante genäht“.

Solche Bilder gehören künftig der Vergangenheit an: Dieter Habich und der Bison-Fanclub vor vollem Haus.  Foto: Frank Seiter

© Frank Seiter

Solche Bilder gehören künftig der Vergangenheit an: Dieter Habich und der Bison-Fanclub vor vollem Haus. Foto: Frank Seiter

Von BT-Redakteur Franz Vollmer

Der Schock sitzt tief. Und Dieter Habich, die Identifikationsfigur des Bühler Volleyballs, konnte die Nachricht auch erst kaum glauben, die da am Freitagvormittag aus heiterem Himmel hereinflatterte. Dass die Bisons keine Lizenz mehr für die kommende Bundesliga-Saison beantragen, bedeutet immerhin das jähe Ende einer zwölfjährigen Ära. Da braucht man als Volleyball-Ikone dann doch erstmal Bedenkzeit, um das alles sacken zu lassen.
„Für mich geht da schon ein Stück Lebensinhalt verloren. Volleyball war mein Haupthobby“, gestand der 69-jährige Vorsitzende des Fanclubs und fühlt sich „förmlich vor den Kopf gestoßen“. Über 50 Jahre lang war der ehemalige Konrektor der Realschule an vorderster Front dabei, ob bei den Anfängen zu Schülerzeiten, als Oberliga-Spieler, langjähriger Trainer oder zuletzt als Vortrommler beim Fanclub, der im dritten Bundesliga-Jahr gegründet, mittlerweile über 100 Mitglieder aufweist. „Da hängt schon viel Herzblut dran, das fällt jetzt alles weg“, kommentiert Habich das Zerbröseln eines kleinen Lebenswerks.

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Erstellt:
7. Mai 2021, 17:39 Uhr
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