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Stadt Bühl sperrt Spielplätze und Schwarzwaldbad

Bühl (red) – Der Bühler Wochenmarkt bleibt eine Konstante in Zeiten der Coronakrise. Spielplätze, Schwimmbäder und Sporthallen hingegen bleiben vorerst zu.

Schwimmen ist in der Coronakrise tabu, das Schwarzwaldbad seit Montag daher zu.   Symbolfoto: Margull/Archiv

© bema

Schwimmen ist in der Coronakrise tabu, das Schwarzwaldbad seit Montag daher zu. Symbolfoto: Margull/Archiv

Das Coronavirus bestimmt auch in Bühl den Alltag. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wurden am Montag die Spielplätze in Bühl und den Ortsteilen gesperrt, das Schwarzwaldbad hatte zum letzten Mal geöffnet, bevor es für unbestimmte Zeit geschlossen bleibt. Nicht mehr zugänglich sind auch die Sporthallen.
In nächster Zeit werden, wie bereits am vergangenen Wochenende, in Bühl und den Ortsteilen auch weiterhin keine Gottesdienste stattfinden. Aufrechterhalten wird der Wochenmarkt samstags und montags von 7 bis 13 Uhr. Er dient der Versorgung der Bürger mit Lebensmitteln.

Aufgrund der Schließung des Bühler Schwarzwaldbads werden dort auch die Wassergymnastik und das Aqua-Fit bis auf Weiteres abgesagt. Nachholtermine für die noch ausstehenden Kurstage sollen rechtzeitig bekannt gegeben werden.

Auch sämtliche Veranstaltungen im März mit Beteiligung der Stadt sind abgesagt. Zuletzt wurden die für den 26. März geplante Bühler Wirtschaftsrunde, die Energieberatungen am 18. März und 15. April sowie der Vortragsabend „Und ob Frauen das können!“ (24. März) gestrichen.

Stadt empfiehlt Smartphone-Nutzung statt Direktkontakt

Geschlossen ist darüber hinaus das Bürger- und Kulturzentrum (BuK) Weitenung, auch die für Freitag vom BuK vorgesehene Kräuterwanderung fällt aus. Betroffen von den Absagen ist auch die Reihe „Kunst im Friedrichsbau“: Die Ausstellung von Anne Römpp und Julia Wenz war vom 3. bis 26. April geplant.

Die Stadtverwaltung möchte den persönlichen Kundenverkehr zudem bis auf Weiteres auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und schließt deshalb ab sofort die Rathäuser und Ortsverwaltungen für den Publikumsverkehr. Oberbürgermeister Hubert Schnurr appelliert, alle zeitlich nicht dringlichen Verwaltungsgänge auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Außerdem verweist er auf alternative Kontaktmöglichkeiten: „Nutzen Sie die städtische Webseite, E-Mail und das Telefon.“ Informationen zu den Amtsgeschäften stehen unter www.buehl.de zur Verfügung, darunter auch zahlreiche Online-Formulare.

Rathaus II Anlaufstelle für dringende Bürgeranliegen

Aus den Internetseiten der Stadt gehen außerdem die Durchwahl-Rufnummern der städtischen Mitarbeiter hervor. Darüber hinaus sind die Dienststellen über die Telefonzentrale, (07223) 9350, während der Öffnungszeiten erreichbar.

Für Bürger, die einen äußerst dringlichen Verwaltungsgang zu erledigen haben, gibt es ab morgen, Mittwoch, für alle städtischen Dienststellen nur noch einen zentralen Anlauf: Die Bürger tragen ihr Anliegen im Rathaus II (Eingang zum Bürger-Servicecenter, Höhe Hauptstraße) vor. Anschließend wird bei Bedarf ein Mitarbeiter des entsprechenden Fachbereichs kontaktiert oder hinzugerufen.

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Erstellt:
17. März 2020, 14:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 08sec

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