Sturm sorgt für Stromausfall

Ottersweier (marv) – Starke Sturmböen haben Dienstagnacht in Ottersweier und Lauf für einen Stromausfall gesorgt. Auch das Pflegeheim Hub und das Palliativzentrum des Klinikums Mittelbaden waren betroffen.

Das Herz des Pflegeheims schlägt im denkmalgeschützten Weinbrennerbau. Das Bild zeigt die Südfassade mit der Hub-Kirche. Symbolfoto: Bernhard Margull/Archiv

© bema

Das Herz des Pflegeheims schlägt im denkmalgeschützten Weinbrennerbau. Das Bild zeigt die Südfassade mit der Hub-Kirche. Symbolfoto: Bernhard Margull/Archiv

In der Nacht von Montag auf Dienstag ist in Teilen von Ottersweier, Unzhurst und Lauf der Strom ausgefallen. Davon betroffen waren auch das Pflegheim Hub sowie das Palliativzentrum des Klinikums Mittelbaden im Weinbrennerhaus.

Von 1.32 Uhr bis 3.06 Uhr war am frühen Dienstagmorgen der Strom weg. Auslöser war laut Marcus Heckler, Pressesprecher der betreibenden Süwag Energie AG, ein sturmbedingter Kurzschluss an einer Freileitung. „Da sich ein Trafo in Unzhurst abgeschaltet hat, hatten die meisten Kunden nach etwa einer Stunde wieder Strom“, sagt Heckler.

Sauerstoffversorgung nicht betroffen

Auch die Hubstraße, in der sich unter anderem das Palliativzentrum und das Pflegeheim befinden, war betroffen. „Der Alarm hat bei uns um 1.36 Uhr ausgelöst, um 3 Uhr war der Strom dann wieder da“, bestätigt Heimleiterin Lilian Heck. Es sei die „ganz normale Notrufschleife angelaufen“. Das bedeutet, dass auch die Feuerwehr und Rettungswagen ausgerückt sind. „Zum Glück“ sei der Strom nachts ausgefallen, so Heck, „dadurch war es für unsere Bewohner und Patienten nicht spürbar“. Die Sauerstoffversorgung sowie die Notbeleuchtung waren nicht betroffen, da diese von einem Notstromaggregat versorgt werden.

Der Stromausfall habe aber dennoch einiges durcheinandergebracht, schildert Heck: Die Aufzüge standen still, die elektronisch gesicherten Türen der geschlossenen Bereiche waren nicht mehr verschlossen. „Theoretisch hätten die Patienten mit Unterbringungsbeschluss den Bereich verlassen können, es ist aber nicht vorgekommen, da diese geschlafen haben“, schildert Heimleiterin Heck. Die für die Haustechnik zuständigen Mitarbeiter mussten vom Alarmzeitpunkt bis etwa 4 Uhr in der Früh sowie von 7 bis 10 Uhr sämtliche Gerätschaften mit Störungsmeldungen überprüfen.

Zum Artikel

Erstellt:
5. Februar 2020, 16:51 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 49sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.