Tierheim „Maria Münter“ in Ottersweier musste Hundepension wegen Corona schließen

Ottersweier/Achern (red) – Auch den Tierheimen sind durch die Corona-Krise die Einnahmequellen weggebrochen. Im Ottersweierer Tierheim „Maria Münter“ ist das die Hundepension. „Auf Dauer geht das nicht“, sagt Tierheimleiter Leo Schmitt.

In der Acherner Auffangstation gibt es derzeit weniger Fundkatzen als sonst.  Archivfoto: Ellen Matzat

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In der Acherner Auffangstation gibt es derzeit weniger Fundkatzen als sonst. Archivfoto: Ellen Matzat

Von Leoni Schmidt-Enke

Gastronomie, Einzelhandel, Tourismus – zahlreiche Branchen haben wegen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Tierheime standen bisher weniger im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung, obwohl auch ihnen oftmals Einnahmequellen weggebrochen sind. Deshalb stellt die Landesregierung nun Soforthilfegelder für Tierheime, deren Existenz bedroht ist, zur Verfügung. Wir haben nachgefragt, wie es den zwei Tierheimen in Achern und Ottersweier geht.
„Momentan sieht es bei uns finanziell noch in Ordnung aus“, sagt Corinna Decker, Vorsitzende des Tierschutzvereins Achern. Trotzdem ziehe sie es stark in Betracht, einen Förderantrag zu stellen, da in den nächsten Monaten nicht aufschiebbare Reparaturarbeiten im Tierheim an den Gebäuden anstehen. Das dafür aufzuwendende Geld fehlt dem Verein dann zur Versorgung von Tieren. Mit den 55 Katzenplätzen und zehn Plätzen für Kleintiere, hätte das Acherner Tierheim die Chance auf maximal 2500 Euro – eine Summe, die laut Decker auf jeden Fall einiges bewirken könnte.

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Erstellt:
18. Mai 2020, 14:07 Uhr
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