Verlängerung für Kieswerk vertagt

Lichtenau (ar) – Der Betreiber des Edelsplitt- und Rheinkieswerks Helmlingen, der sein Werk teilweise auf Lichtenauer Grund betreibt, möchte seine Aktivitäten dort ausbauen und langfristig sichern.

Im Kieswerk Helmlingen möchten die Verantwortlichen auch die letzten möglichen Ressourcen nutzen und den Kiesabbau um nochmals 15 Jahre verlängern. Foto: Kieswerk

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Im Kieswerk Helmlingen möchten die Verantwortlichen auch die letzten möglichen Ressourcen nutzen und den Kiesabbau um nochmals 15 Jahre verlängern. Foto: Kieswerk

Von Anne-Rose Gangl

Seit mehr als 60 Jahren betreibt das Edelsplitt- und Rheinkieswerk Helmlingen sein Werk am Rhein auf Gemarkung der Stadt Rheinau sowie auf Teilen der Gemarkung der Stadt Lichtenau. Um auch die letzten möglichen Ressourcen aus dem See zu fördern und den Kiesabbau um nochmals 15 Jahre zu verlängern, möchte der Kieswerksbetreiber ein weiteres Planfeststellungsverfahren auf den Weg bringen. Im Lichtenauer Gemeinderat wurde die Entscheidung zur Genehmigung vertagt.

Geplant war, den Kiesabbau auf mehrere Flurstücke zu erweitern. Derzeit überlegt der Kieswerksbetreiber, doch noch die letzte mögliche Fläche auszubaggern und müsste hierfür sein Betriebsgelände verlagern. Insgesamt könnten nochmals 5,5 Millionen Tonnen Kies und Sand gewonnen werden, wobei rund 3,5 Millionen Tonnen auf die Stadt Rheinau sowie je rund eine Million Tonnen auf die Stadt Lichtenau und die Forstverwaltung Baden-Württemberg entfallen würden.

Den ausführlichen Bericht können Sie in der Montagsausgabe des Badischen Tagblatts und im E-Paper lesen.

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Erstellt:
28. September 2020, 14:30 Uhr
Lesedauer:
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