Altstadtbewohner fühlt sich benachteiligt

Gernsbach (stj) – Denkmalschutz contra Energiewende: Wie schwer es ist, diese zwei hehren Ziele miteinander in Einklang zu bringen, zeigt das Beispiel von Gerd Kappler. Er versucht schon seit Jahren, sein Haus in der Amtsstraße energetisch zu optimieren, doch die Untere Denkmalschutzbehörde sagt „Nein“.

Auf der Schleppgaupe des Anwesens Amtsstraße 21 (links) sorgt eine Solaranlage für warmes Wasser; ein paar Meter weiter rechts ist dies auf der Gaupe des Hauses Nummer 19 nicht zulässig. Foto: Finkbeiner

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Auf der Schleppgaupe des Anwesens Amtsstraße 21 (links) sorgt eine Solaranlage für warmes Wasser; ein paar Meter weiter rechts ist dies auf der Gaupe des Hauses Nummer 19 nicht zulässig. Foto: Finkbeiner

Von Stephan Juch

Die energetische Ertüchtigung denkmalgeschützter Gebäude stellt auch mit Blick auf das städtebauliche Umfeld eine besondere Herausforderung dar. Wer bauliche Veränderungen an Kulturdenkmalen vornehmen möchte, braucht eine Genehmigung der Unteren Denkmalschutzbehörde. Was aber, wenn diese uneinheitlich entscheidet? So wie in der Amtsstraße in Gernsbach, wo das Anwesen Nummer 19 eine Solaranlage hat, eine solche aber nebenan nicht gestattet wird. Das ärgert Gerd Kappler, der seit Jahren versucht, sein Haus (Amtsstraße 19) energieeffizienter zu gestalten.

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Erstellt:
15. März 2020, 19:00 Uhr
Lesedauer:
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