Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Bedarfsabfrage bei den Gernsbacher Kinderschülern

Gernsbach (red) – Die Stadt Gernsbach will die Kinderbetreuung wieder langsam hochfahren. Allerdings dürfte es erst ab 26. Mai Verbesserungen für einen Teil der Kinder und Eltern geben.

Die Kinderbetreuung in Gernsbach – beispielsweise in der Kindertagesstätte „Rockertstrolche“ – soll ab 25. Mai wieder ausgeweitet werden. Foto: Stadt Gernsbach

© red

Die Kinderbetreuung in Gernsbach – beispielsweise in der Kindertagesstätte „Rockertstrolche“ – soll ab 25. Mai wieder ausgeweitet werden. Foto: Stadt Gernsbach

Von Redaktion Badisches Tagblatt

Mit den Lockerungen der Corona-Verordnung geht auch der Wunsch nach Erweiterung des Betreuungsangebotes einher. Die Landesregierung – insbesondere das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg – hat die Kommunen angewiesen, das Angebot zur Kinderbetreuung über die reine Notbetreuung hinaus weiter auszubauen.

Bei dieser komplexen Aufgabe ist es notwendig, den Städten und Gemeinden zur Planung und zur Umsetzung aller Maßnahmen eine gewisse Vorlaufzeit zu geben, betont die Stadtverwaltung Gernsbach in einer Mitteilung. Denn Grundvoraussetzung für die Ausweitung der Kinderbetreuung sei, dass alle Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können. So ist es vorgesehen, dass die Betreuung in kleinen Gruppen mit den gleichen Kindern stattfindet und maximal 50 Prozent der gesamten Kinderzahl in einer Einrichtung gleichzeitig vor Ort betreut werden können. Die Umsetzung sei daher nicht einfach und bedürfe einer intensiven Planung, um die Sicherheit der Kinder und auch der Mitarbeiterinnen gewährleisten zu können.

Auch in Gernsbach laufen die Vorbereitungen und die Gespräche mit den freien und mit den kirchlichen Trägern auf Hochtouren. Um besser planen zu können, fragt die Stadt derzeit zunächst den tatsächlichen Bedarf der Eltern für die städtische Kinderbetreuung ab, um dann im Laufe der nächsten Tage präzise planen und somit das Angebot zur Kinderbetreuung voraussichtlich ab dem 25. Mai wieder mehr ausweiten zu können.

Hauptamtsleiter Thomas Lachnicht betont: „Es ist eine große Herausforderung, aber wir setzen uns mit allen Kräften dafür ein, die Familien in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Klar ist aber auch, dass wir derzeit unter Berücksichtigung der geltenden Verordnungen nicht wieder unser Angebot auf 100 Prozent hochfahren können, denn der Betrieb von Kitas im Regelbetrieb ist weiterhin nicht zulässig. Wir arbeiten aber gerade gemeinsam mit allen Trägern an guten und raschen Lösungen und an individuellen Konzepten, um zeitnah eine erweiterte Kinderbetreuung anbieten zu können.“

Zum Artikel

Erstellt:
17. Mai 2020, 16:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 57sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Orte


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.