Beitritt zur „Initiative Motorradlärm“

Forbach (mm) – Die Gemeinde Forbach wird der „Initiative Motorradlärm“ beitreten. Der Beschluss erfolgte in der Sitzung am Dienstagabend nach durchaus kontroverser Diskussion mehrheitlich mit acht Ja- und fünf Nein-Stimmen.

Forbach tritt der „Initiative Motorradlärm“ bei. Foto: Martin Weisgerber/dpa

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Forbach tritt der „Initiative Motorradlärm“ bei. Foto: Martin Weisgerber/dpa

Von Markus Mack

Als Anrainerkommune zur Schwarzwaldhochstraße sollte Forbach der Initiative beitreten, argumentierte Werner Schoch (CDU). Barbara Ruckenbrod für die Freien Wähler und Margrit Haller-Reif für die Grünen sprachen sich ebenfalls für einen Beitritt zur Initiative aus.

SPD-Rat Harald Mungenast zeigte sich irritiert über die nach seiner Ansicht etwas zu weit gefassten Forderungen der Initiative. Raser werde es immer geben, er plädierte für verstärkte Kontrollen durch die Polizei. Man dürfe die Biker als wichtige Gruppe für den Tourismus nicht vergessen, so Mungenast. Sicherlich gebe es schwarze Schafe, sagte Sabine Reichl (CDU). Dennoch dürfe keine gesamte Gruppe unter Generalverdacht gestellt werden, der Kontrolldruck sei da.

Biker wichtig für den Tourismus

Auch sie verwies auf die Motorradfahrer als wichtige Gruppe für den Tourismus.
Einige der von der Initiative geforderten Maßnahmen könne man sicherlich hinterfragen, erläuterte Bürgermeisterin Katrin Buhrke. In Sachen Lärmreduzierung sei die Verwaltung aktiv. Sie verwies auf Veränderungen in der Saison 2019 im Forbacher Ortsteil Herrenwies. So wurde ein Geschwindigkeitsdisplay angeschafft. Bauliche Veränderungen an der Straße sollen zu Lärmverringerungen führen.

Mehr als 80 Kommunen und Landkreise aus dem ganzen Südwesten sind dabei, aus der Region sind Baden-Baden, Freudenstadt, Gernsbach, Gaggenau, Loffenau, Sasbachwalden, Seebach und Ottenhöfen beigetreten – Forbach folgt.

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Erstellt:
11. März 2020, 19:00 Uhr
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