Bioklima und Luftqualität im Blick

Gaggenau (red) – Im Kurstadtteil Bad Rotenfels beginnen in den nächsten Tagen Messungen zur Luftqualität und zum Bioklima.

Seit einigen Monaten findet sich die Auszeichnung als Heilquellen-Kurbetrieb auch auf den Ortsschildern. Foto: Jahn/Archiv

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Seit einigen Monaten findet sich die Auszeichnung als Heilquellen-Kurbetrieb auch auf den Ortsschildern. Foto: Jahn/Archiv

Bad Rotenfels ist als Ort mit Heilquellenkurbetrieb anerkannt. Um das Prädikat tragen zu dürfen, muss sich der Ort einer regelmäßigen Prüfung der bioklimatischen und lufthygienischen Verhältnisse unterziehen. Die Prädikatisierung richtet sich dabei nach den Vorgaben des Kurortegesetzes von Baden-Württemberg sowie den Bestimmungen des Deutschen Heilbäderverbandes (DHV) und des Deutschen Tourismusverbandes (DTV). Diese sollen gewährleisten, dass Kurgäste neben der Anwendung der Heilquellen als natürliches, ortstypisches Heilmittel auch bewährte bioklimatische und ausreichend gute lufthygienische Bedingungen vorfinden.

Messungen alle zehn Jahre

Für die Güte der Luft sind alle zehn Jahre Luftqualitätsmessungen durchzuführen, bei denen Grob- und Feinstaub- sowie Stickstoffdioxidkonzentrationen in der Luft bestimmt werden. Die Standortauswahl richtet sich dabei nach den üblichen Aufenthaltsorten von Touristen. Um die Bandbreite möglicher Belastungen gut abzubilden, werden ein Standort mit möglichst geringer Belastung und ein Standort mit voraussichtlich erhöhter Belastung der Luft ausgewählt. Im Kurpark bei der Wassertretstelle wird Grobstaub und Stickstoffdioxid gemessen, an der Ecke Murgtal-/Rathausstraße wird darüber hinaus noch die Feinstaubkonzentration ermittelt. Die Messungen waren ab März 2020 geplant, haben sich aber nun coronabedingt aufgrund der Laborschließung beim DWD auf Ende Juli 2020 verschoben. Mit Ergebnissen wird dann erst im Herbst 2021 zu rechnen sein, so die Meldung der Stadt Gaggenau.

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Erstellt:
27. Juli 2020, 11:04 Uhr
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