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„Deutsche Wegbeschreibung war nicht geeignet“

Gernsbach/Loffenau (ham) – Ein polnischer Sattelzug-Fahrer hat im Oktober 2019 in Loffenau ein Auto demoliert. Dass der 47-Jährige die Kollision nicht bemerkte und deshalb weiterfuhr, nahm ihm die Staatsanwaltschaft ab. Das Amtsgericht Gernsbach verurteilte den Lkw-Fahrer deshalb „nur“ wegen seiner Fahrt mit 1,61 Promille.

Das Amtsgericht Gernsbach entzieht einem Sattelzug-Führer für elf Monate die Fahrlizenz. Foto: Ebener/dpa/Archivbild

© Ebener/dpa/Archivbild

Das Amtsgericht Gernsbach entzieht einem Sattelzug-Führer für elf Monate die Fahrlizenz. Foto: Ebener/dpa/Archivbild

Von Hartmut Metz

„Es passiert selten, dass sich der Verteidiger einig ist mit dem Staatsanwalt“, betonte Rechtsanwalt Andreas Holm. Bei der Verhandlung am Amtsgericht Gernsbach schloss sich überdies Richter Ekkhart Koch den beiden Gegenspielern an: Den Vorwurf der Unfallflucht am 14. Oktober in Loffenau ließen sie deshalb gemeinsam unter den Tisch fallen. Der Schaden von 10400 Euro an einem neuen Firmenwagen ist mittlerweile auch ersetzt.

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Erstellt:
19. Februar 2020, 22:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 57sec

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