„Flöckchen“ sucht verzweifelt seine Mutter

Gernsbach (ham) - Die Reichentaler Familie Lang ringt um Leben des drei Wochen alten Lämmchens „Flöckchen“. Das Mutterschaf ist am Sonntag auf der Weide abgeschlachtet worden.

Da war die Welt für „Flöckchen“ noch in Ordnung, als es Muttermilch saugen konnte. Foto: Lang

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Da war die Welt für „Flöckchen“ noch in Ordnung, als es Muttermilch saugen konnte. Foto: Lang

Von Hartmut Metz

„Flöckchen“ blökt verzweifelt und ruft hungrig nach seiner Mutter – doch das erst drei Wochen alte Lämmchen wird nicht mehr erhört. Ein Gauner hat das Mutterschaf abgeschlachtet. In der Nacht zum Sonntag zerschnitt der Halunke den Elektrozaun im Reichentaler Gewann Eben und meuchelte das Schwarznasenschaf. Zurück blieb nur eine große Blutlache.
Ob das Muttertier auf einem Grillteller landete und sich schon längst durch den Verdauungstrakt des Täters und seiner möglichen Spießgesellen quält? Thorsten Lang kann es nur vermuten. Der Halter erstattete Anzeige bei der Polizei. „Das war kein Tier.“ Spuren hat er bis auf mehrere Blutlachen im satten Grün, die seiner Meinung nach vom gewaltsamen Tod auf der Wiese künden, keine entdeckt. Ein weiterer „komischer Fall“ in der Nachbarschaft im Gewann Eben könnte jedoch im direkten Zusammenhang stehen. Entlang derselben Zufahrt wurde Holz entwendet.

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Erstellt:
26. Mai 2020, 07:00 Uhr
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