Forbach: Appell zum Sparen

Forbach (mm) – Erfreulich war es nicht, was der Forbacher Gemeinderat bei seiner Sitzung zu hören bekam. Kämmerer Martin Oberstebrink gab einen Zwischenbericht über die Haushaltslage ab.

Forbachs Finanzsituation bleibt angespannt. Foto: Mack/Archiv

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Forbachs Finanzsituation bleibt angespannt. Foto: Mack/Archiv

Von Markus Mack

Und die ist ernüchternd: Für 2020 wird ein Defizit von rund 635.000 Euro erwartet. Im Ansatz für den Finanzhaushalt 2020 war ein Fehlbetrag von knapp 170.000 Euro vorgesehen. „Wir müssen sparen“, lautete der eindringliche Appell an den Gemeinderat.
Oberstebrink kalkuliert das Defizit der laufenden Verwaltung für 2020 mit rund 522.000 Euro. Hauptursache seien die zu erwartenden Steuerrückgänge nach der Steuerschätzung vom Mai 2020. Bei der Gewerbesteuer werden 440.000 Euro weniger erwartet (kalkuliert waren knapp über eine Million Euro), bei der Einkommensteuer 137.000 Euro weniger (Haushaltsansatz 2.630.000 Euro). Weitere Mindereinnahmen sind mit 70.000 Euro zu verbuchen, davon im Bereich Forst und Jagd 45.000 Euro, berichtete er im Gremium. Ursächlich dafür sei der hohe Anteil von Sturmholz auf dem Markt und der daraus resultierende niedrige Holzpreis.

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Erstellt:
16. September 2020, 18:00 Uhr
Lesedauer:
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