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Für das Jawort in die Jahnhalle

Gaggenau (red) – Die Einschränkungen der Corona-Krise sind auch bei Eheschließungen sowie Beerdigungen deutlich zu spüren. Viele Bürger fragen sich derzeit, ob es auch hier bereits zu Lockerungen gekommen ist. Die Stadtverwaltung informiert über den neuesten Stand.

Wer sich traut, der kann das auch in Corona-Zeiten tun – allerdings derzeit nicht im Rathaus. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa

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Wer sich traut, der kann das auch in Corona-Zeiten tun – allerdings derzeit nicht im Rathaus. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa

Bis vor kurzem durften Eheschließungen nur noch mit dem Brautpaar vollzogen werden. Das habe viele dazu veranlasst, ihre ursprünglichen Termine in den Monaten März bis Mai zu verschieben. „Es gab aber auch Paare, die den Termin für die standesamtliche Trauung zu zweit wahrgenommen haben,“ verrät der Leiter des Standesamts, Theo Schmidle.

Wie viele Teilnehmer bei Trauungen? Seit dem 18. Mai dürfen neben den künftigen Eheleuten zusätzlich sechs weitere Personen an einer Trauung teilnehmen. Da die meisten Brautpaare von zwei Trauzeugen begleitet werden, sind so beispielsweise vier weitere Personen zulässig.

Dokumentationspflicht: Wer an der Eheschließung teilnimmt, muss zudem der Stadt mitgeteilt werden. Dies dient dazu, Infektionsketten nachzuvollziehen und im Krankheitsfall schnell handeln zu können.

Wo wird getraut? Aktuell werden Eheschließungen nicht im Trauzimmer des Rathauses vollzogen, sondern im Foyer der Jahnhalle. Für wie lange diese Situation noch andauert, ist vorerst nicht absehbar. Aufgrund der großzügigen Räumlichkeit kann jedoch der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden. „Wir müssen nach und nach die Entwicklungen abwarten und sehen, ob die Bestimmungen des Landes weiter gelockert werden,“ so Schmidle.

Wie viele Trauergäste sind bei Beerdigungen erlaubt? Bis vor kurzem durften lediglich zehn Personen einer Beisetzung beiwohnen. Inzwischen wurde die Teilnehmerzahl auf 50 Personen erweitert.

Friedhofskapellen: Diese dürfen wieder für Trauerfeiern genutzt werden. Um Sicherheitsabstände sicherstellen zu können, werden Sitzmöglichkeiten fest und im Abstand von eineinhalb Metern angeordnet. Sind diese belegt, muss man sich vor der Kapelle im Freien aufhalten. In der Kapelle gilt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

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Erstellt:
23. Mai 2020, 14:30 Uhr
Lesedauer:
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