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Hilfe für Wachkoma-Patienten

Gaggenau (red) – Im Dezember 2018 ist Thomas Hahn aus Ottenau gestürzt – seither befindet er sich im Wachkoma. Volksbank-Mitarbeiter unterstützen die Familie mit einer Geldspende.

Dirk Wesp (rechts) und Jürgen Burkhardt überreichen im Namen der gesamten Volksbank-Belegschaft die Spende an Noreen (2. von rechts) und Philine Hahn. Marcus Gernsbeck/Volksbank

© red

Dirk Wesp (rechts) und Jürgen Burkhardt überreichen im Namen der gesamten Volksbank-Belegschaft die Spende an Noreen (2. von rechts) und Philine Hahn. Marcus Gernsbeck/Volksbank

„Von einem Tag auf den anderen hat sich alles verändert.“ Noreen Hahn erzählt im Gespräch sehr offen über das, was im Dezember 2018 passiert ist und welche Konsequenzen sich daraus ergeben haben: Ihr Mann Thomas ist damals gestürzt und hat sich ein schweres Schädel-Hirntrauma zugezogen. Heute befindet er sich in einer stationären Pflegeeinrichtung und liegt im Wachkoma. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank Baden-Baden Rastatt unterstützen die Familie nun mit einer Spende in Höhe von 2000 Euro.

Therapien kosten viel Geld

„Getreu unserem genossenschaftlichen Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe wollen wir die Familie unterstützen und für etwas finanziellen Spielraum sorgen“, erläutert Betriebsratsvorsitzender Dirk Wesp bei der Übergabe der Spende an Noreen Hahn und ihre Tochter Philine. Er machte deutlich, dass die Volksbank-Mitarbeiter seit vielen Jahren auf die obligatorischen Geburtstagspräsente verzichten und stattdessen das Geld an gemeinnützige Organisationen und Menschen spenden, die Hilfe benötigen: „Die Vorschläge, welches Projekt unterstützt werden soll kommen direkt aus den Reihen der Volksbank-Belegschaft.“ Dieses Jahr hatte Jürgen Burkhardt, Leiter der Filiale in Loffenau, auf den Fall der Familie Hahn aufmerksam gemacht.

„Die Ärzte sagen uns, dass der Zustand von Patienten im Wachkoma noch relativ wenig erforscht ist“, erklärt Noreen Hahn. Mehrfach die Woche besucht sie ihren Mann und organisiert für ihn ein umfangreiches Therapieangebot, das über die von der Krankenkasse übernommenen Leistungen weit hinausgeht. Physio- und Ergotherapie gehören ebenso dazu wie logopädische Behandlungen oder auch Akupunktur. „Die Spende hilft uns sehr weiter, da wir dadurch etwas Puffer haben für Ausgaben, die wir nicht einkalkulieren können“, macht Noreen Hahn deutlich, die in einer Karlsruher Arztpraxis arbeitet und außerdem in Ottenau die Hundeschule Nuka betreibt.


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