Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Keine Anzeichen für Stilllegung

Gernsbach (stj) – Beim in finanzieller Schieflage befindlichen Karton- und Verpackungsmittelhersteller Baden Board sieht der für das Insolvenzverfahren zuständige Rechtspfleger keine Anzeichen für eine drohende Stilllegung der traditionsreichen Fabrik mit Standorten in Obertsrot und Weisenbach.

Papierfabrik mit langer Tradition an der Murg: die frühere Badische. Foto: Lauser/Archiv

© marv

Papierfabrik mit langer Tradition an der Murg: die frühere Badische. Foto: Lauser/Archiv

Von Stephan Juch

Am Amtsgericht Baden-Baden hat jüngst ein weiterer Termin im Zuge des am 1. Februar 2020 eröffneten Insolvenzverfahrens über das Vermögen von Baden Board stattgefunden. Dabei ging es im Wesentlichen um die Tabelle mit den Forderungen der Gläubiger und um Einzelheiten des sogenannten Schuldenbereinigungsplans. Letzterer sei noch nicht ganz fertig, befinde sich aber auf einem guten Weg, wie Rechtspfleger Jürgen Lichtenberger auf BT-Anfrage mitteilte. Er führt das Insolvenzverfahren, dessen nächster Schritt die Abstimmung zum Sanierungsplan sei, der in den nächsten Wochen eingereicht werde. Dafür seien nun „alle Voraussetzungen geschaffen“.

Aktuell gebe es laut Lichtenberger keinerlei Anzeichen dafür, dass der Betrieb bei Baden Board stillgelegt werden könnte. Vielmehr bewege sich das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung des traditionsreichen Murgtäler Karton- und Verpackungsmittelherstellers, bei dem an den Standorten Obertsrot und Weisenbach aktuell rund 300 Mitarbeiter beschäftigt sind, in eine erfolgversprechende Richtung.


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.