Kinder entmachten Oberbürgermeister und Bürgermeister

Gaggenau (red) – Die Kinder Gaggenaus holten sich am Morgen des Schmutzigen Donnerstag mit tatkräftiger Unterstützung der Grokage die Macht über Gaggenau.

Auch Bürgermeister Michael Pfeiffer sieht sich dem Ansturm der Narrenschar aus den Kindergärten machtlos gegenüber. Foto: Stadt Gaggenau

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Auch Bürgermeister Michael Pfeiffer sieht sich dem Ansturm der Narrenschar aus den Kindergärten machtlos gegenüber. Foto: Stadt Gaggenau

Dazu leisteten die Hästräger der „Uhus“ beste Vorarbeit, in dem sie das Stadtoberhaupt an Ketten gefesselt aus dem Rathaus zerrten, um „den Christof“ an die Kinder auszuliefern. Dies meldet die städtische Pressestelle, die noch nicht vor den Narren kapituliert hat. Aber die Kinder der evangelischen Kindertagesstätte nutzten sogleich ihre Chance und machten mit OB Florus und Bürgermeister Pfeiffer kurzen Prozess und führten sie an ihren bunten Marterpfahl. Mit Seilen festgebunden, waren sie sodann gefordert, sämtliche Tanzbewegungen mitzumachen und sich von den johlenden Indianern feiern zu lassen. Aus der Murgwiese „flogen“ viele kleine Bienchen herbei, um als Majas und Willis über den Marktplatz zu surren. Im klassischen Hemdglunkerle „rockten“ schließlich die Kinder des katholischen Kindergartens St. Marien das Platzparkett und umarmten bei ihrem neusten Fastnachtshit Bäume. Begeistert verfolgten auch die Schüler der Ludwig-Guttmann-Schule das närrische Treiben.

Viele kleine Hemdglunkerle belagern mit ihren Erzieherinnen den Rathausplatz von Gaggenau. Foto: Stadt Gaggenau

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Viele kleine Hemdglunkerle belagern mit ihren Erzieherinnen den Rathausplatz von Gaggenau. Foto: Stadt Gaggenau

Ausnahmsweise durften Kindergartenkinder mit der Schere Kleiderstücke durchschneiden und wurden dafür noch mit Applaus belohnt – also griffen sie mutig zu den Scheren und durchtrennten gleich mehrfach die Schlipse von „Christof und Michael“, die sich damit endgültig geschlagen geben mussten und sich in den kunterbunten Reigen einreihten und mitschunkelten.

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20. Februar 2020, 13:18 Uhr
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