Kritische Töne zu eWay-Projekt

Gaggenau (red) – Mit eWay BW soll in einem von bundesweit drei Pilotversuchen der Betrieb von Oberleitungs-Lkw auf der B462 untersucht werden. Nun hat sich Alexander Becker (CDU), Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Rastatt, an das Verkehrsministerium gewandt.

Kritische Töne zu eWay-Projekt

Die B462 soll zur Teststrecke für Oberleitungs-Lkw werden. Das Vorhaben ist umstritten.Foto: Gust/Siemens

„Im Juni dieses Jahres sollen die Baumaßnahmen beginnen, im Januar 2021 sollen sie abgeschlossen sein. Wenn davor die öffentliche Bürgerbeteiligung stattfinden soll, wird es Zeit, diese auf das Gleis zu setzen. Das muss unser Anspruch sein“, wird der Abgeordnete in einer Pressemitteilung zitiert. So sei die Verunsicherung in der Gegend nach wie vor groß, da viele Details im Unklaren seien, heißt es zudem. Klar hingegen sei, dass während der Bauphase zusätzliche Verkehrsbehinderungen auf die Bürger zukommen, da Fahrstreifen zeitweise gesperrt werden müssen.

Auf Grund zu enger Kurvenradien sei der dritte Elektrifizierungsabschnitt bei Ottenau gestrichen, gleichzeitig sei der Finanzbedarf von 17,2 Mio. € auf 19 Mio. € gestiegen. „Trotz Streichung des wissenschaftlich interessantesten Abschnitts haben wir eine Kostensteigerung“, wird Becker zitiert.

Es sei richtig, moderne Technologien nicht nur abstrakt zu erforschen, sondern auch zu erproben - „Wir haben aber auch einen klaren Anspruch an Kostenbewusstsein und Transparenz“, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des Badischen Tagblatts und im E-Paper.